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drucks in seinen mit Leichtigkeit, frei und oft unvorbereitet gehal-tenen Parlamentsreden. Was ihm «inen Namen erworben und dieAchtung oller Edeln verschafft bat, ist das mcrlchewreuiidliche, un-ablässige Bestreben, den die Menschheit entehrenden Hansel, derMit d>n afrikanischen Sklaven nach Amerika getrieben wird, ganzabzuraffen. — Nachdem die Spanier in dem neuentdrckicn Ame-rika v.eie Millionen der Lanbeseingebornen ermord,l hatten, fehltees besonders in den Antillen an Händen, um die Pflanzungen zucultiviren. Auf den Borschlag des berühmt,n spanische!, B,ichofsLaS Casa«, der sich für die unglücklichen Jndian.r gegen die Erau-sawk 'ten seiner Lsndslrute so eifrig, obwohl fruchtlos verwendete,gas Kasier Carl V. im I. 1,517 die Erlaubniß, 4000 Afrikaneraus den Antillen S. Domingo, Cuba, Jamaica und Porto Ricoeinzu'ührcn. Dies war der Ursprung des Negerhandels, den zu-erst die Portugiesen, die früher, als andere Nationen, in AkrikaEntdeckungen und Eroberungen gemacht hatte», allein führt-», a»dem aber nachher alle handelnden, Völker in Europa zum Vortheilfür Amerika Antheil genommen haben. Man rechnet, daß in denZoo Jahren, während welcher dieser Menschenhandel bis sehr ge-führt worden ist, über fünfzig Millionen unglücklicher Afrikanerihrem Vaterlands entrissen und in die Sklaverei geführt wordensind. Die Grausamkeit, mit welchen diele Unglücklichen, mit weni-gen Ausnahmen, behandelt wurden, mußte das Gefühl der Mensch-lichkeit empören. Die Quäker in Pensylvanien schafften zuerst(17.51) den Sklavenhandel ab. Auch Dänemark nntcrsagie ihn fei-nen Handelsgesellschaften. In England wurde imJ. 1788 die. ersteernstliche Anregung deßwegen gemacht. Die Universität Cambridgeübergab dem Parlament eine Bittschrift, in welcher das Enteh-rende des Sklavenhandels, vorzüglich von Seiten der Religion,vorgestellt wurde. Pitt, als Repräsentant von Cambridge, unter-stützte den Antrag, und mehrerer Mitglieder des Parlaments tra-ten ihm bei. Bon mehrern Seiten wurden ähnliche Vorstellungengemacht, aber auch von andern starke Widersprüche dagegen erho-len, und so blieb diese Angelegenheit, für die sich die ganze Na-tion zu interessiren schien, länge unentschieden. Aber eben dadurchhat der edle Wilbcrforce sich ein unsterbliches Verdienst erworben, >daß er, aller Hindernisse ungeachtet, die Sache der afrikanisch,'NSklaven mit ausharrendem Eifer zu wicderholtcnmalen, unterstütztron Pitt, Fox und Andern, im Parlamente zur Sprache brachte.Erst im I. 1807 gelang es ihm, seine menschenfreundliche Absichtin Ansehung Englands zu erreichen. Aber noch immer sitzten Frank-reich, Spanien und Portugal diesen Menschenhandel fort. Frank-reich ließ sich am ersten zur Abschaffung desselben geneigt finden.In dem am Zo. Mai 1814 zu Paris gcschleßnen Frieden erklärteLudwig XVlll., daß von Seiten Frankreichs dieser Handel inner-halb fünf Jahren aufhören solle und versprach, bei dem Congreßzu Wien seine Bemühungen mit England zu vereinigen, um auch ,die übrigen Mächte zur Abschaffung des Negerhandels zu vermögen.Der englische Gesandte Lord Castlcreagh brachte diese Angelegenheit 'beim wiener Congreß zur Sprache, und Wilbersorce machte -inmerkwürdiges Schreiben an den französischen Gesandten beim Con-greß, den Prinzen LaAevrand, bekannt, worin er die dringendste» §Beweggründe zur Abschaffung des Sklavenhandels aufstellte. Am ^4. Febr. 1815 erklärten die zu Wie« versammelten Mächte ihr« ,