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Zenhter Band. To bis Z.]
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Wilhelm (K. v. Würterriberg) ci / ^

einfachen Freuden mit ihm zu theilen; sie gewahrte ihm bald df-beglückende Hoffnung, sich als Vater erblicken zu dürfen. Dererste krübe Lag seil seiner Vermählung war derjenige, welcherihm die Krone auf sein Haupt setzte. König Friedrich, sein Va-ter, starb unerwartet schnell am zosten Octbr. I8iü; und Wil-helm s«h nicht den König in ihm sterben, sondern den Vater.Den Antritt seiner Regierung, welcher in einen Zeitpunkt siel,wo die Lage Würtembcrgs kaum unglücklicher seyn konnte, unddas Land, wo man es ansah, überall einer heilenden Hand be-durfte, bezeichnet der entschiedenste Wille, durch alle Mittel, dieihm zu Gebot stünden, das Wohl des ihm von der Gottheit an-vertrauten Volks zu befördern; darnach ist zu beurtheilen, wasman ihn innerhalb dieses seines ersten Regierungssahrs wollen undverordnen und thun sah. Zwar wurden die zu keiner Strafe ge-zogen, an welchen ganz Würtcmberg so gern sich gerächt gesehenhätte; er glaubte, dies sich selbst schuldig zu seyn, denn sie hat-ten auch ihn beleidigt; er war es dem Andenken seines Vatersschuldig — aber mit Schonung wurden sie entfernt und unschädlichgemacht. Dagegen suchte er das Unrecht, der frühern Regierung,so weit es geschehen konnte, wieder gut zu machen. Er «ahmharte und beschwerliche Verordnungen derselben zurück; er erleich-terte die Lasten und Abgaben des Volks; er beschränkte vor allemsich selbst in seinem Aufwand, und gab seinem Host eine Einrich-tung, welche gleich fern von Kargheit, wie von übermäßigerPracht, Unterschleife, wie sie seit vielen Zähren Statt gefundenhatten, fürder unmöglich machte. Aus allen Gegenden des Lan-des strömten in den ersten Monaten seiner Regierung unzähligevor seinem Palast zusammen, die bei ihm unmittelbar Hülfe such-ten, und er selbst hörte sie alle mit Sanftmut.) und Geduld, undhalf schnell, wenn zu helfen war. Was immer möglich war,that er, um der Noth zu steuern, welche durch den MißwachSund die Lheurung des Jahrs auf dem Königreich lastete; und wiewohlthätig wirkten nicht die Armenvereine, die aller Orte aufVeranlassung seiner Gemahlin gestiftet wurden, und unter ihrerobersten Leitung standen? Vorzüglich aber ging s.i» Bestreben da-hin, sein Volk durch cine Staatsvcrfaffung zu beruhigen, die sei-ner selbst und dieses Volks würdig, unsrer Zeit und den besonder»-Verhältnissen WürtsmbergS angemessen, und den Zwecken dcSStaats überhaupt vollkommen entsprechend wäre. Es ist bekannt«daß schon unter seinem Vater die Bewegung ihrethalb in Würtem-berg begonnen hatte; er billigte es als Kronprinz, daß sich dieWürtembergcr statt der Sache, um welche es zu thun war, nicht«ine bloße leere Form gefallen ließen; aber seinen Grundsätzen ge-mäß mischte er sich nicht thätig ein, sondern beobachtete ruhig,was und wie es endlich werden möchte. Kaum aber hatte er selbstdie Zügel der Regierung ergriffen, als er sich sofort des Geschäftsmit dem feurigsten, und redlichsten Eifer annahm. Von den taug-lichsten Männern, die er kannte, ward auf lein Geheiß ein schonunter seinem Vater mit der möglichsten Umsicht begonnener Verfas-sungsentwurf vollendet; von ihm geprüft; Manches, wo er demVolke nicht genug gethan glaubte, von ihm verworfen und geän-dert; die Machtvollkommenheit, die er von seinem Vater ererbthatte, von ihm selbst in bestimmte Ordnung und Schranken ae-bracht, und nun das vollendete Werk nicht nur dem würtembergische»