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Zenhter Band. To bis Z.]
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6i4 Wilhelm (K. v. Würtembcrg)

Antheil am Krieg für Frankreich frei; hingegen erhob er sich amEnde dieses Jahrs, dem Drang seines Herzens folgend, in neuerKraft gegen dasselbe. Auch sein Vater war nach der CaNastroxhebei Leipzig den verbündeten Mächten beigetrete», und ihr Wille be-stimmte dem Lohn die Anführung einer von den Abtheilungen dergroßen Heeresmaffe, welche sich mit dem kommenden Jahr nachFrankreich werfen sollte. Sie bestand hallp.tlächlich aus dem sehrzahlreichen würtemberg. Kontingent, an welches sich medrere Re-gimenter der Kaiser von Österreich und Rußland anschlössen. Esist hier nicht der Ort, den Ganz des FeiezugS zu^verfolaen, undLage und Orte aufiuzählen, wo der stet- furchtlose ÄronprinzAusgezeichnetes Feldherrntalent entwickelte, und sich glänzende»Heldenruhm und unsterbliches Verdienst um die allgemeine Sachevon ganz Europa erwarb. Wer kennt nicht die Namen von Spi-nal, Krienne, Scns, jene Namen, welche das noch immerängstlich bange Europa allmählig Muth fassen lehrten? Wer er-innert sich nicht, wie er bei Mouterau den fünffach überlegenenNapoleon mit seinen braven Würtembergern den ganzen Tag laugaufhielt, und mit Aufopferung edlen Blutes und eigener Gefahr,aber glücklich, den Rückzug der Verbündeten deckte? Wie er,als in den Tag n des März gegen Paris selbst vordrangen,das Schwierigste überwand, und aufs Kräftigste zur endlichenEntscheieung mitwirkte? Richt nur die Würtcmberger, sein«Lanbsleute, begeisterte, das Beispiel des Prinzen, sondern selbstdie Fremde», die er befehligte, fühlten sich dadurch fortgetriebenund hingerissen; und wenn er seine Leute zu Sieg und Ruhmführte, und für die Würtemberger namentlich auch den Ruf guterMannszncht herstellte, so verdankt er selbst es ihrerTapfcrkeit undihrer begeisterten Liebe und Treue, daß manche persönliche Gefahr,in welche ihn sein Eifer und seine Furchtlosigkeit Hineinriß, oh»!«achtteilige Folgen an ihm vorüberging. Bei dem ganzen Heerewar der Name des Kronprinzen, nwhr- bedurft? es zu seiner Be-zeichnung .nicht, ein hochgefeierter Name. Schneller und geräusck-loser ging der zweite Aug nach Frankreich im Jahr rZiss vorüber,wobei er wiederum einen bedeutenden Hecrhaufcn anführte; dieeinzige Schlacht bei Watcrloo entschied: aber auch diesmal gehörteLas kräftige Zurückwerfen des Generals Rapp nach Straßburg,welches durch ihn vollbracht wurde, unter die bedeutender» Waf-fenrhaten des Feldzugs. Jedoch uicht bloß mit dem Lorbeerkranzf-l mückten die!? Kriege das Haupt des Helden; sie pflanzten undpflegten auch dem jungen Mann das Myrtenrsis der beglückendenLitte. In diesen Lagen der allgemeinen Bewegung der Fürstenund Völker geschah es, daß er Katharina Paulow.na, dieGroßkürsttn von Rußland, kennen lernte, welche die Gefährtinund Beglückerin seines Lebens und die Mutter des würtembergi-schen Volkes werden sollte. An ihrer Seite, fühlte er sich glück-lich in Paris und London, und in Wien, als die Herrscher Eu-ropa'- dasei st beisammen waren, ward der Bund ihrer Herzenvollendet; ihre VrmählAng endlich geschah in Petersburg einsgsten. Januar des Jahrs I8t6. Daß er sich iglücklich fühlt«, stdalle Welt, als er im April desselben Jahrs an der Seite seinerGemahlin nach Würtcmberg. zurückkehrte. Wo er früher alleinund einsam gegangen war, nahm er jetzt sie zu seiner unzertrenn-liche» Begleiterin; sie einfach, wie er selbst, war fähig.,