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6z- Winttrpukkt Winterschlaf ver Thier«

einiger Generale, und man hat ihm damals den Borwurf eine-großen Leidenschaftlichkeit und Ehrsucht gemacht. — Er ward kurzvor dem Ausbruche des Kriegs Generallieutenant und erhielt denschwarzen Adlerorden. Friedrich drang in Sachsen ein und blokirtedre sächsische Armee in ihrem Lager bei Pirna; hier ward Winter-feldt abgesendet, um den König August von seiner Verbindung mitÖsterreich abzuziehen; als Lies fehlschlug, erfolgte die bekannte Ka-pitulation. In derSchlacht beiPrag befehligte er die Division dcSlinken Flügels und ward am Halse verwundet; später ward erder Armee des Prinzen August Wilhelm zugetheilt; dieser Prinzward bekanntlich wegen der bei Gabel und Zittau begangnen Feh-ler vom Könige eben so harr behandelt, als alle unter ihm ste-henden Generale, mit Ausnahme Winttrseldts, der nun beim Corpsdes Herzogs von Brvern angestellt wurde, welches Friedrich nacheignem G'ständniß eigentlich ihm anvertraute (6. ä. 70. Lst. 6.). —Der Herzog lagerte darauf am Zi. August (1757) an der Lands-krone bei GörliH, Winterseldt jenseit der Reiste, den rechten Flü-gel gegen Mais, den Holzberg mit zwei Grcnadierbataillons be-setzt haltend. — Im österreichischen Lager war der Minister Kaunitzangekommen, und die Generale beschlössen, um diesem ein Kompli-ment zu machen, den Angriff auf Winterfeldts Stellung, zu wel,chem sie in der Nacht zum 7. Ecpk. 6S Bataillons und 70 Esca-drons zusamincnzogen. Am 7. des Morgens begann der Angriffauf.den Holzberg, jene beiden Bataillone mußten ihn nach tapfrerGegenwehr verlassen. Winterseldt-— der den Herzog vergeblichum Unterstützung bat — eilte an der Spitze einer Brigade nachdem bedrohten Punkte, erhielt hier aber eine Schußwunde in dieBrust, an welcher er den folgenden Morgen starb. Friedrich, derihm stets unbedingtes Vertrauen geschenkt hatte, betrachtete seinenTod als einen der größten Verluste, die er je erlitten, und auchdie Feinde ehrtep den gefallnen Helden.

Winterpunkt wird derjenige Punkt der Ekliptik genannt,in welchem die Sonne bei ihrem scheinbaren Umlaufe den weitestenAbstand südwärts vom Äquator erlangt hat. Dies geschieht den21. ober 22. Dec. Wir haben alsdann den kürz"sten Tag (nämlichvon 75 Stunde) und dir Sonne beschreibt den kleinsten Bogen amHimmel, Er fällt jetzt in das Sternbild des Schütze», man rech-net ihn aber immer noch vom Anfange des StcinbostS an.

Wi n tersch l af d er L h i ere. Es gibt eine'kleine Anzahlvon Thieren, welche, außer der täglichen Kühe, die sie mit denmeisten übrigen Thieren theilen, mehrere Monate hindurch i« einerArt von Scheintod, oder wenigstens in völliger Unkhätlgkcit lie-gen, während welcher sie neue Kräfte für den übrigci! Theil desJahres sammeln. Die Säugethiere, die man Winterschläser nennt,gehören durchgehends zu der Familie der Gefingerten. Doch gibtes auch einige andre, wie die Fledermaus und der Igel, welchedem Winterschlaf« unterworfen sind. Auch beschränken sie sich nichtblaß auf di« kälteren Klimate, sondern in sehr warme» Gegendenfinden sie sich: so hält die Jerboa in Arabien, und der Lanrick inMadagascar. den Winterschlaf. Die Zeit, wo sie den Scbiaf an-fangen, ist keineSwegcs ganz bestimmt, koch fällt sie meistens indenjenigen Monat) wo das Futter ansängt zu mangeln, und >rodie Pflanzenwelt ebenfalls in einen Anstand von scheinbarer Untha-tigkeit versinkt. , Der Justinct treibt diese Thiere gegen diese Zeit.