7Lg Parmouch Dork (Herz. v.)
zuschrieb, und darin das Leben eines Menschen angedeutat s«,hen wollte, welcher anfangs den schlichten geraden Weg der Un-schuld vor sich hätte, dann aber bei verständigerem Alter den Schei.beweg der Tugend und deS Laster- vor sich sehe, zwischen welchen»r nun wählen müsse. Auch die Chinesen halten den Namen diese«Buchstabens s,hr heilig, welchen sie allen Dingen geben, die sie miteiner besondern Ehrfurcht und Hochachtung auszeichnen» — So fln,det man auch den Buchstaben sf eben so wie den Buchstaben 2 beiden Alten in ihre Marksteine eingehauen, um die Nähe einesQuells dadurch anzudeuten.
Karmouth, eine regelmäßig gebaute und befestigte Stadt inder englischen Grafschaft Norfolk (Norfolkshire) am deutschenMeere, auf erner Halbinsel zwischen der See und dem Flusse Yare,dessen Mündung (momsi) einen guten Hafen bildet. Der Thurmder alten Kirche zu Yarmouth ist so hoch, daß die Spitze desselbenden Schiffern in der See als Zeichen dient. Die Stak t Hai ig.oooEinwohner, die sich mit Handel, besonders in wollenen Waaren,vorzüglich aber mit der Fischerei beschäftigen. Den ganzen MonarOktober hindurch wirb in der Nähe von Yarmouth eine sehr wichtige Heringssischcrei getrieben, wozu gegen 150 Schiffe gebrauchtwerden. Die Menge der gefangnen Heringe ist gewöhnlich «uherordentlich groß, und sie werden von hier auf 40 bis 50 Schiffen«ach Spanien, Portugal und verschleimen Häfen Italien» verführt.Auch der Fang des Kabliau und der Handel mit Steinkohlen gibtd-n Einwohnern von Yarmouth viel Beschäftigung. Die Stadternennt zwei Deputirte zum Unterhause des Parlament». DasRath- und Zollhaus sind die vorzüglichsten Gebäude. ES ist auch«>n Seebad hier vorhanden.
York und Albanien (Friedrich, Herzog von), Bruderdes Prinz-Regenten und zweiter Sohn des König« Georg III.von Großbritannien, geb. d. 16. Aug. 176z, war von 178Z bis1802 Fürstbischof von Osnabrück, wurde i8n d. 25. Mai zumzweitenmal«: zum Generalissimus der brittischen Landmacht ernannt,ist kaiserlich-österreichischer Feldmarschall, Großineist.r des Bath-vrdens, und hat, außer einer Rente von 18,000 Pf. wegen des«bgetretnen Bisthums Osnabrück, ein Einkommen von 24,000 Pf.Er vermählte sich den 2y. Sept. i/yi mit Friederike, Königs Fried-rich Wilhelm II. von Preußen Tochter, ist kinderlos und wohntzu OatlandS - Park bei London. Sein öffentliches Leben hat ihnmehr als einmal der strengsten Beurtheilung, selbst in dem Parle-n ente, blvßgestellt. 2 m I. 1793 erhielt er den Befehl über da«brittische Heer in Flandern, welcher zu der großen Armee unterdem Prinzen von Coburg stieß und von dessen Leitung abhing.unter dem Herzog von York dienten Sir Ralph Abercrowbi'e, SirWilliam Erskine und andre brave Ofsiciere mit großer Auszeich-nung; allein der Fe'dzug hatte bei den Fehlern des allgemeinenFeld'zugplanS keinen, glücklichen Erfolg. Die unglückliche Unterneh-mung gegen Dünkirchen kann dem Herzog von Dorr nicht zurLast gelegt werden. Sie war von Österreich mit dem brittischenCabineh verabredet, um dadurch die Britten zu bewegen, alsHauptmacht an dem Kriege Theil zu nehmen. Nach Playfatr (?viil.Por-r-lik», I. I.onä. iZiZ, S. 73.) sollen selbst Ofsiciere vom Ge-neralstab« des Prinzen von Coburg, aus Unzufriedenheit darüber,baß Balcnciennes, zu dessen Einnahm« vorzüglich die Österreicher