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Wahl der Ornamente, suchte er da« Ganze im reinen antiken Se.schrnack zu halten. In den Basreliefs bezeichnete der Künstler JosephsReisen, und leine Liebe für Ackerbau, -Hanftrl und Wissenschaften.Diese Bildsäule ist setz-, tast die größte in Europa. Professor Jau-nee veranstaltete den Fluß in Broine ganz nach einer von ihmselbst ausgelachten Methode, welche von dem Verfahren des inMäri-tte's We:k über d.n Guß der Statue Ludwigs XIV. ange-geben ist, sebr wesentlich verschieden war., Er erhielt die Erlaub-Ntß, dft Statue erst im Kleinen zu gießen; hierbei sowohl als beidem io schwierigen Guß im Großen bestätigte der glückuchste Er-folg alle Erwartungen, so daß der Künstler mit dem belobnend-stcn Vergnüqen am lyten Septbr. igoc» die Figur des Kaisers undam aöste» Febr. igvZ die Figur des Pferdes in der möglichstenVollkommenheit aus der abgenommenen Form hervorkommen sah.Um sich leichter eine Idee von der Größe dieser prachtvollen Sta-llte zu machen, fügen wir hinzu, daß allein zur Figur dcS Kai-sers Z54 C ntner Metall, und zum Pferde 374 Cenlner Metall ge-braucht wurden, und daß in dem Körper deS Pferd-s 2Z starkeMänner Platz harten, ohne gedrängt -u werden. Das DenkmalKaisers' Leopold II., vom Professor Zauner in weißem Marmorgearbeitet, befindet sich in einer S'itencapelle der Augustiner-Hof-kirche in Wien. Es stellt diesen Monarchen auf einem Sarkophageliegend vor, in geharnischtem Anzüge mit römischem Mantel.Über ihm gebeugt steht die weinende Germania, im langen Trauer-mantel. Außerdem hat man von diesem großen Künstler viele.Bü-sten noch lebender Personen in Marmor, welche die treffendste Ähn-lichkeit und den passendsten Ausdruck mit einer sehr feinen Ausar-beitung vereinen. WI.
Zecke. Dieses Wort soll ehemals so viel als Innung, Zunstbedeutet haben, und in diesem Sinne noch in Straßburg üblichseyn. Gegenwärtig ist es ein bergmännischer Ausdruck, und mallversteht darunter ein nach einem bestimmten Maße abgemessenesFeld oder Gegend, wo unter der Erde durch Stelln »der Schacht«gebaut wird: es ist in diesem Sinne eben so viel als Bcrggebäude,Grubengebäude oder Grube. Wenn, wie gewöhnlich, mehrerePersonen den Bgu einer Zeche gemänschaftlich unternehmen, s»heißt sie eine Ge werkzeche, und die Gesellschaft, die sie baut,eine G ewerk schaft. Diese theilt daS Feld oder die Zeche in128 eingebildete Theile, welche Kuxe (s. d. Art-) heißen. .Nachdiesen Kuxen werden sodann entweder die Kosten oder Zubußezusammengebracht, oder der Gewinn, die Ausbeute, andie Gewerken vertheilt. In der bergmännischen Sprache sindviele mit dem Wort Zeche zusammengesetzte Ausdrücke üblich,z. B. eine Zeche b «fahren, sich in die Grube begeben, u«die Anstalten und Arbeiten zu besehen; eine Zeche belegen,Arbeiter -annehmen und sie auf der Zeche arbeiten lassen; das Ge-gentheil davon heißt, die Zeche liegen lassen, die Arbeit da-bei einstellen. Aechregister heißt die Rechnung über Einnahmeund Ausgabe einer Zeche oder Grube. — Zeche heißt auch so vielals die Reihe, Ordnung, wie irgend ein Geschäft die Glieder ei-ner Gemeine nach einander iriffk. Daher der Ausdruck: um die.Zeche (umzechig, zechum), wechselswcisr, einer um den andern.Auf d-m Lande sind an vielen Orten die Unterthanen verbunden,in herrschaftlichen Angelegenheiten um die Zeche Botendienst« i»