Band 
Zenhter Band. To bis Z.]
Seite
747
JPEG-Download
 

be.

stch-

mn,

In.

Bei: «Sroß-ihrrus«

No- ,in«mch-Um-Ee.den,:denchoni ei-gen,lungdaß:edermüs> iZet- !,mek

IN»

«er-s- d. ,voneinen!ichnennneck,Lter-Ra>gr°-bank, dielch-r ^ck IN !l»ts>e «-)ber>Näßt-hältdank !redit ^ewe-We>Feie- >! au!eben«ärliz

Esst

Zeuge ^ Zeus 747

sen der Bankiers geströmt ist. Im Jahre I7Y7 betrug hie Anzahlsolcher Banken in Großbritannien Z53, im Jahre 170g bereits z66,im I. 1800 38§, im I. i8oy 73Z-, im I. 1312 878 und im I. '1815 sogar über 1000. Hiervon befinden sich außer der großen ,englischen Bank 70 allein in London und die übrigen zerstreut imLande. — Als die wichtigsten und zugleich merkwürdigsten Zettel-banken in Europa aber sind ohne Zweifel die englische Bank inLondon und die französische in Paris (s. d. Art. Englisch e B ank,Französische Bank) zu betrachten. k. 51 .

Zeuge, s. Anh, z. d. Bde.

Zeughaus. Unter Zeug, womit dieses Wort zusammen-gesetzt ist, versteht man 1. den Stoff, die Materie, woraus et-was gemacht wird; 2. ein mechanisches Hülfsmittel oder Werkzeug,womit etwas gemacht wird, z. B. Hebezeug, Reißzeug; 3. Ge»räthschaften zu verschiednen Bedürfnissen (weiß Zeug, Tischzeug).Daher ist Zeughaus 1. sedeS Gebäude, in welchem eine MengeGerathschaften oder Werkzeuge verwahrt werden; 2. im engernSinne, ein Gebäude, in welchem Geschütz und andere zum Kriegeerfoderliche Sachen aufbewahrt werden. Das ausländiiche WortArsenal (wahrscheinlich von ^rs) drückt noch mehr aus und be-zeichnet zugleich einen Ort, wo Kriegsbedürfnisse (z. B. Geschütz,Schiffe rc.) verfertigt werden. Zeugmeister, Aeugwärtersind Aufseher süber gewisse Arte" von Kciegsgeräthschaftcn. Ge-neralfeldzeugm erster ist bei der kaiserlich-österreichische»Armes eiy Titel, der dem eines Generals der Cavallerie bei an»dern Armeen gleich ist, ohne alle Rücksicht auf Artillerie; aber imehemaligen Königreiche Polen hieß der Chef der Artillerie Kron-zroßfeldzeugmcister.

Zeus (Mythol.) war beiden Griechen das, was bei den RömernJupiter (s. d. Art.) war, der Vater der Götter und Menschen,der Herr der obern Regionen, der Blitze und des Donners, herhöchste und mächtigste Gott, dem die ewigen Beschlüsse des Schick-sals anvertraut waren. Nach den Mythen war er der Sohn deSKronos. Seine Mutter Rhea rettete ihn durch List au» den mör-derischen Händen des Vaters. Er wurde in der Einsamkeit erzo-gen, stieß seinen Vater vom Throne, besiegte die Giganten, diesich wider ihn empört hatten, und theilte die Herrschaft der Weltmit seiney beiden Brudern, Neptun und Pluto. Offenbar liegendiesen Mythen wahre Begebenheiten zum Grunde; nur sind dieThaten mehrerer Personen einer einzigen zugeschrieben worden.Von den Dichtern werden dem Zeus verschiedene Beinamen gegeben,die auf seine Eigenschaften als höchste Gottheit und Regierer derMenschen und ihrer Schicksale Bezug habe». Sein Cultus war sehrausgebreitet; überall fand man Tempel und Altäre, die ihm ge-heiligt waren. Die bildlichen Vorstellungen, welche die Künstlerdes Alterthums von ihm machten, waren Verschieden. Die be-rühmtesten derselben, die aber-nicht auf unsere Zeiten gekommensind, waren: das Geniählde des Zcuxis, Jupiter sitzend auf sei-nem Throne, von den übrigen Göttern umgeben (s. Hirts Bilder-buch für Mythologie, is Heft, Berlin izog), und die Bildsäuledes olympischen Jupiters von Phidias — eins der größten Met-srerstücke des Alterthums, das den nachfolgenden Künstlern zumMuster diente. (S. Böttigers Andeutungen zu Verträgen über dieArchäologie, DreSdsn 1306.)