743
Zeyst
ZruM
Zeyst (Zeist), ein Dorf,mit mehr als raoo Einwohnern undeinem schönen Gü,löste in der niederländischen Provinz Utrecht, iStunde von der'Stadt Utrecht entfernt. Des Dorf liegt in einersehr angenehmen Gegend, wo sich viele Gärten und scköne Prome-naden finden. Es gehörte ehemals dem gräflich naffauischen Hau-se, wurde aber ,7^2 an einen Kaufmann in Amsterdam »erkauft,der es der Brüdergemeine zu Anlegung eine» Kolonie einräumte.DieHerrnhuiy.r haben nun hier große Brüder- uud Schwesterhäu-ser und andere Gebäude angelegt/ und treiben einen beträchtlichenHandel mit verschiedenen, auch weiblichen Arbeiten von vorzügli-cher Schönheit lind Güte, die in jene» Häusern verfertigt wer-den.
Zeuris, ein berühmter griechischer Mahler, der ungefähr400 Jahre vor der christlichen Zeitrechnung lebte Er war gebür-tig aus Heraclea in Großgriechenland, und ein Schüler des athe-nrenfischc» Malers Apollodorus, dem man das Verdienst einertreuen Nachahmung der Natur, richtiger Zeichnung und eines gu-ten Kolorits beilegt. Zeuxis brachte die Mahlerei zu einem höher»Grade der Vollkommenheit und übertraf seine Vorgänger. Erverstand die Kunst, Licht und Schatten gehörig zu vertheilen, undhatte ein vortreffliches Kolorit. Seins Gemählde wurden daherauch sehr gesucht und theuer bezahlt, so baß er, sie zuletzt gar nichtmehr verkausen wollte, weil sie, nach der Äußerung, die manihm beilegt, nicht zu bezahlen wären. Der Ruhm, den er sicherwarb, erregte tue Eifersucht seines Lehrer- Apollodorus, dereine Satire auf ihn verfertigt haben soll. Ganz vorzüglich glück-lich war Zeuxis in weiblichen Gemählden. Die alten Schriftstel-ler rühmen besonders eins seiner Gemählde, eine Helena, die erfür die Stadt Crotona — nach andern für Agrigent — mahlte.Zum Model dazu hatte er sich fünf der schönsten Mädchen ausge-sucht. Man hat sväter dieses Verfahren des Künstlers getadelt,und e« für unmöglich gehalten, eine vollkomnine Schönheit ausden Gliedern verschiedener Körper wegen der verschiedenen Pro-portion herauszubringen. Die Sache dürfte aber wohl bloß aufden gehörigen Unterschied zwischen Form und Proportion ankom-men. Berühmt war auch im Alterthume sein Gemählde, Jupiterauf dem Throne sitzend, von den andern Göttern umgeben, Wonallen diesen Kunstwerken ist nichts bis auf unsere Zeiten erhallenworden. Er mahlte viel für den König Archelaus von Macedo-nien. AlS vorzügliche Gemählde von ihm werden noch ein Her-kules in der Wiege, der die Schlangen erdrückt, ein Athlet, und«ine Alkmene erwähnt. Zeuxis mahlte langsam, seine Werke wa-ren aber desto vollendeter. Er war ein treuer Nachahmer der Na-tur. Als er mit seinem Kunstgenoffen, dem berühmten Parrhasiut,einen Wettstreit über die größre Geschicklichkeit in der Kunst einge-gangen war, mahlte er Weintrauben so natürlich, daß die Vogel >auf dieselben zuflogen. Parrhasius stellte ihm eine Tafel mit ei-nem gemahlten Vorhang entgegen. Als Zeuxis verlangte, daßder Vorhang aufgezogen würde, um das, seiner Meinung nach, ,hinter demselben verborgene Gemählde sehen zu können, bekannteer sich für überwunden, weil er nur -Vogel, sein Gegner aber selbsteinen Künstler getäuscht habe. Er scheint eine besondere Geschick-lichkeit in Fruchtstücken besessen zu haben. Denn als er ein an-dresmal einen Knabe» mahlte, der einen Korb M Weintrauben
tr
fic
w!
so
eil
sei
nu
G-
üb
br>
z»
w,
ker
M
zu,
ma
her
wei
Iei
ist,
N0!
Au
ter
gra
Ra.
W
die
Zol
hab
back
kerr
gell
auch
run
die
bedi
best!
der,
dert
solch
Da,
kom
in 1
Feu,
Der
von
Pflec
welä
darf
eher
An l
Norj