Band 
Zenhter Band. To bis Z.]
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7-2 Iwölfkafelgcsetze Zygia

ränge «ine Spalte, die aber nicht in den Unterleib führt; dochkennt man einzelne Beispiele, wo wirklich diese Spalte in einenblinden Sack überging und sogar einen periodischen Blutfluß er»litt, der aber von fehlerhafter Richtung der Hämorrhoiden her-rührte. Gewöhnlich ist die männliche Ruthe sehr klein und undurch-bohrt, oder sie ist in der Mitte gepalten, wie sie es im frühestenZustand des Embryo's war, woraus dann wieder der Verdacht derweiblichen Natur entsteht. Es gibt Fälle, wo solche Geschöpfe inden Jahren der Mannbarkeit starke Brüste bekommen, wie Baillieeinen solchen Fall erzählt. In jenen Jahren entscheidet sich abergewöhnlich da- Geschlecht. Die, welche vorher für Mädchen gehal-ten wurden, zeigen sich auf einmal als Knaben, oder vielmehr alsJünglinge, durch Ausbrüche des Geschlechtstriebe« und durch Auf-richtung der Ruthe, auch Lusfli-ßen des Saamens, wenn sie stär-ker gereizt werden. Indessen sind solche Geschöpfe oft schwächlich,und ei dauert oft lange, ehe sie einmal den Geschsichtstrieb füh-len. Seltner sind die Fälle, wo Zlvitter ursprünglich weiblichenGeschlechts sind, aber durch ungemein große Klitoris und durchverengte Scheide, deren Lefzen vielleicht herabhangen, als Männererscheinen. Solche Zwitter (Kv-nanärae) sind leicht zu erkennen.Denn die Klitoris ist nie durchbohrt; der Urin fließt immer au«der noch so engen Spalte der Scheide; und, wenn auch die Brüsteplatt bleiben, so stellt sich der Msnatsfluß aus der Scheide, alsein sicheres Merkmal de« Geschlechts, ein.

Zwölftafelgesetze, s. Rom.

Zygia, die Bindende, ein Beiname der Juno als Schätzerinder Ehen.