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Zenhter Band. To bis Z.]
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bar, während die Mitevpsinbung des Zuhörer« noch in voller Thä-tigkeit ist, das Orchester mit einem lustigen Rondo, einer Sym-phonie, oder (wie es wohl auch geschieht) gar mit einer munternPolonaise oder Äenuet einfällt, und so jeden Nachklang der vor-her erregten Eiesühle einem Moment gewaltsam erstickt, davonkann man sich fast in jedem Theater überzeugen. Normals wurdenbei den Italienern die Zwischenaete der sogenannten großen (d.h. ernsten) Ope-n durch Bastei» oder durch kleine Zwischenspiele,die man Intermezzi nennt, ausgefüllt.

Zwitter (Hermaphroditen) nannte man sonst Geschöpfe, diemit vollkommen ausgebildeten Zeugungstheilen beider Geschlechter»ersehen steyn. Wir wissen nicht, ob es eine bloße Aünstlergrillegewesen, die sich dgrin gefallen, die männliche und weibliche Na-tur gemischt in einem und demselben Körper zu bilden, oder obThatsache» zum Grunde gelegen, welche daS Daseyn ähnlicher Ver-bindungen zu erweisen scheinen. Genug, Hyginus und Ovid erzäh-len: Ltlantiu-, der Sohn des Hermes und der Aphrodite, habe sicheinst in her halikarnassischen Quell« Salmalis gebadet, die Nympheder Quelle, entzückt von seiner Schönheit, umfaßte ihn und schwur,ihn nicht verlassen zu wollen. Da erhörten die Götter ihrenPunsch und verbanden beide zu einem Körper, der aber beide Ge-schlechtstheile hatte und beiderlei Naturen vereinigte. Freilich er-klärt man dies« Fabel aus der Weichlichkeit und dem weibischenWesen der Anwohner jener Quelle, worauf Strabo, da er denHarlikarnaß beschreibt, ausdrücklich hindeutet. Genug, die Ideewar einmal da, und, was sonst Künstlergrille gewesen, da» glaub-te» Naturforscher und Ärzte in ältern und neuern Zeiten, als wirk-liches Vorkommen beobachtet zu haben. Ja, die Gesetzgeber derJuden unterschieden schon, wie gewöhnlich sehr fein, vier Artenvon Zwittern, bei den einen herrsche das männliche» bei den an-dern has weibliche Geschlecht vor, bei den dritten seyen beiderleiGeschlechter gleich, und bei der vierten Klasse sey weder das eineNoch das andere Geschlecht vorherrschend. Nimmt man die Sachegenau, so kann nur der ein wahrer Zwitter genannt werden, des-sen äußere Geschlechtstheile nicht allein beiderlei Formen zeigen,sondern der auch neben den Hoden und Saamcnsträngen zugleichEierstöcke und einen Uterus besitzt. Gibt eS solche Geschöpfe, sosind eS Zwitter. Allein diese sind und bleiben fabelhaft. All» Bei-spiele vorgeblicher Zwitter zerfallen in zwei Klassen, entweder sindsie männlichen Geschlecht» und ihre äußern Theile sind nur nichtgehörig ausgebildet, «der sie sind weiblichen Geschlechts, ohne daßdie äußern Theile ihre Vollkommenheit erreicht hätten. Der Grunddieser mangelhaften Ausbildung liegt in dem Fehler des Stehen-bleibens auf den frühern Stufen der Bildung. Denn, je naherder Embryo seinem Ursprung ist, desto weniger kann msn ein Ge-schlecht bei ihm unteHcheiLen. Nicht «llein sind die Hohen verbor-gen, sondern man ficht auch- an männlichen Embryonen weit mehrSpaltung der Ruche; man kann diese, da sie un'ourchbohrt ist,fher mit der Klitoris vergleichen, und, was später Hodensack wird,>si dann bloße Haut, die in der Mitte eine längliche Spalte hat.bleibt diese Bildung, so ist es natürlich, daß'man ein solches Ge-schdpf für einen Zwitter halten muß. G- gibt npn aber solchev-nhbildunzen nicht selten, die man wohl Ärchrogyne zu tren-nn.pflegt. Sie haben keine Hoben; der Hodenssck hat in der