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Zenhter Band. To bis Z.]
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Lauentzien

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^-auentzien von Wittenderg, (Graf), ksnigkich-preußischer Ge-neral der Infanterie, cominandirender General in den ProvinzenBrandenburg und Pommern, Ritter aller preußischen und vielerfremden Orden. Wir bedauern, über die frühern Verhältnisse des.selben, aus Mangel an gründlichen Nachrichten, nichts weiter sa-ßen zu können, als daß er — ein Sohn des berühmten Vertheidi-gers von Breslau — von Jugend auf in preußischen Kriegs-diensten stand und bis zum Jahre r8c>6 auch zu einigen diplomati-schen Sendungen gebraucht wurde. In diesem Jahr cominandirteer als Generalmajor da« kleine in Bayreuth aufgestellte Observa.tionscorp«, zu welchem auch einig« sächstsch« Truppen stießen, mitWelchem er am y. Ort. das erste unglüÄiche Gefecht jenes unglück-lichen Feldzugt lieferte und dessen schwierigen Rückzug umsichtigleitete. In der Schlacht von Jena commandirte er sodann dieBordertruppen, die am frühen Morgen bei Lützerobe rc. das Ge-fecht eröffnend, erst »ach hartnäckigem Widerstände zurückgeworfenwurden. Als nach der Deppelschlacht diese? Tages die Trümmerder preußischen Armee in ein Corps unter des Fürsten von Hohen-lohe Oberbefehl formirt nach der Oder zurückgingen, hatte er da.bei ein Eommands und theilte da« Schicksal desselben bei Prenz-low. Bei Reorganisation der Arme« nach dem trlsiter Frieden al«Chef der brandenburgischen Brigade angestellt, ward er, als sichPreußen im Jahr rgrz gegen Frankreich erklärte, zum Militär-rouverneur von Pommern ernannt und mit der obern Leitung derBelagerung von Stettin beauftragt. E< war ihm erst nach demWaffenstillstand« vergönnt, unmittelbar gegen den Feind zu kämpfen,denn all dar Heer, durch die Landwehr auf das doppelte gebracht,in Corp« getheilt ward, erhielt er da« — meist aus Landwehr be-sehende — dritte, welche«, der Nsrbarmee unter des Kronprinzen, »on Schweden Oberbefehl zugewiesen, bei dieser all Reseroecorp«betrachtet ward. In diesem Verhältnisse nahm er an dem Siege,ton Grsßbeerm in so fern nur mittelbar Th-il, als er auf demlinken Flügel de« Heeres bei Blankenfeld« die Angriffe des über-legnen vierten französischen Eorpi (Bertrand) zurückwies, währenddas siebente (Regnier) bei Beeren gegen Bülow focht. Wenn dieResultate jenes Kampfe« nicht so glänzend als die des letzter» wa-s« find sie darum doch als sehr wesentlich zu betrachten; denn^ «hur die ausharrende Vertheidigung jener Stellung wäre wenigsten«tin s» entscheidender Sieg bei Beeren nicht denkbar gewesen. Fastwen so verhält e« sich mit seiner Theilnahme an dem glorreichen«kg« von Dttmrwitzz denn nachdem eine Brigade, seines Sorpl