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Türkische Sprache und Literatur
am 5. Sept. bei Zahne der von Wittenberg vordringenden Nev'sche»Armee festen Widerstand entgegensetzte und dadurch des Feindes Mei-nung, er habe die Hauptmacht der Verbündeten vor sich, bestärkte,mußte dasselbe am folgenden Tage vorwärts Jäterbogk aufgestellt, eineZeit lang den überlegnen Angriff aushalten und ward auch zurück-gedrängt. Während diese« Kampfes waren aber die Kolonnen desLülow'schen CorpS in des Feindes linker Flanke angekommen, dasGefecht wendete sich nun hauptsächlich gegen sie und ward auf diebekannte ruhmwürdige Weise beendet. (Der Graf Tauentzieu ge-rieth am Tage vorher, von einer Conferenz mit dem General Bü,low zurückkehrend, in die auf dem Marsche befindlichen feindlichenTruppen und rettete sich nur durch Geistesgegenwart, indem ersich für einen französischen General ausgab, vor der Gefangen-schaft.) Als sich nach der Schlacht bei Dcnncwitz die Nordarmeeder Elbe näherte, deckte der Graf Lauestzien den linken Flügelderselben und folgte ihr dann über diesen Fluß. Da aber diefchlesische und Nordarmee vereinigt am 11. Oct. über die Saalegingen, um Buonaparte auszuweichen, ward sein Corps mit demAuftrage bei Dessau zurückgelassen, die Brücke bei Roßlau zudecken, so wie Brandenburg, besonders aber die Hauptstadt zuschützen. Dies ward auch bald genug nöthig, da sich zwei franzö-sische Colonnen (das vierte und siebente Corps) gegen Dessau undWittenberg bewegten, wovon die letztre besonders gefährlich war.Der General zog sich daher, nachdem er das Blvkabecorps »0»Wittenberg aufgenommen, über Zerbst und Görzke nach Baumgar-tenbrück bet Potsdam, wo er in der Nacht zum 15. Oct. ankamund nicht wissend, daß bereits alle französischen Corps wieder zurSchlacht bei Leipzig zurückberufen seyen, zur Deckung der Haupt-stadt mehrere Lage stehen blieb, die indessen zur Wiederherstellungder Bekleidung der Truppen bestmöglichst benutzt wurden. Wienun die siegreichen Heere dem Rheine zueilten, ward ihm die Be-lagerung von Lorgau und Wittenberg, so wie die Blokade vonMagdeburg übertragen. Die erste Festung ging nach einer lebhaftgeführten Belagerung und Bombardement am 26. Dec. durch Ka-pitulation über, kraft welcher die Besatzung kriegsgefangen ward.Wittenberg, bis dahin eigentlich nur blokirt, wurde nunmehr ernst-lich belagert und in der Nacht zum iz. Jan. 1814 durch Sturmgenommen. Der General ward dafür mit dem Großkreuz des ei-sernen Kreuze- b-lobnt, und seinem Familiennamen (bei der spä-tern Erhebung mehrerer Heerführer in den Grafenstand) der NameWittenberg hinzugefügt. Den Rest dieses Feldzugs füllt die Bls-kade von Magdeburg aus, die durch keine besonders merkwürdigenEreignisse bezeichnet ist. Im Jahre 1815 erhielt der Graf Tsn-entzien da« sechste preußische Armeecorps, welches nebst dem fünf-!«n an der Elbe zurückgehalten, erst nach der Schlacht von Belle-Allianz nach Frankreich marschirte und dort in die Bretagne ver-legt, durch die cingetretnen friedlichen Verhältnisse verhindertward, sich mit dem Feinde zu messen.
Türkische Sprache und Literatur. So wie die Tür-ken oder Osmanen ein tartarischer Stamm sind, so ist auch ihreSprache eine tartariscke Mundart. Sie ist ihrem ganzen Bau nachso wohl von der persischen, als von der arabischen, und den mitdieser verwandten Sprachen durchaus verschieden; alle diese Spra-chen «eichen unter einander eben so ab, wie die russische und die
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