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mit dem böhmische» Johann Heinrich und dem Dayernherzoge Sud»w>g dem Br ndenburger, die ganze Macht der beiden eifersüchtigum die Kaiserkrone ringenden Geschlechter Luxemburg und Weltels,dach auf das Land fiel, und selbige« lgSz von Margarethen, mitZustimmung der stände und mit Vorbehalt ihrer Rechte, an dieHerzoge von Österreich, Rudolxh, Albrecht und Leopold, Ur?enkel Rudolphs von Hadsburg, überging. — Dtesc« bei Sempachvon denSchweizern erschlagenen Leopold« Sohn, Friedrich, zu-gensmt mit der leeren Lasche (weil er dem Pp.ste Johann da-für dessen persönliche Sicherheit auf dem constanzer Eoncilium gegebe-ne Wort treu gehalten, und darüber in Reichsacht und Bannstuchverfallen und fast alle« verloren), erhielt da« Land durch die Lrcueder Bürger und Bauern sowohl gegen die verführerische Stimm«der Freiheit und Gleichheit au« den Thälern Appenzcll«, al« ge-gen die seinem Bruder, Herzog Ernst dem Eisernen, anhängendenPrälaten und Edlen. Er gab d.m Bauer gänzliche Freiheit Ei-genthum und Landstandschast Er vergönnte ihm, an der Seit«derjeniqen zu sitzen, vor welchen er ehehin auf den Knien lag.In diesen Bcvgen hatte die schwere geschloßne Streitesart der Rit-ter keinen Vorzug, und der, welcher die spröden Felsen bezwängund anbaute, leistete i» der That mehr alt derjenige, der ihnin seltenen Fällen mit.Schwert und Lanze verfocht! — Dieösterreichischen Fürsten handhabten auch diese gesetzliche Freiheit undVerfassung, welche die schöne Öffentlichkeit, und da« allgemeineInteresse republikanischer Form mit der belebenden Willen«- undKraiieinheit monarchischer Regierung-form auf da« Glücklichstevereinigt. Darum blieb auch Lyrol unwandelbar getreu demGlaub n, der Sitte, der Konstitution und dem Fürsten seiner Vä-ter, auch al« die verführerische Stimme bet großen Bauernkriege«und j nc der Reform rtion Luther« ertönten, al« in allen anderenösterreichischen Provinren Aufruhr, Bürger- und Religionskriegwüihetev, Thron- und Rachfolzezwtst« eintraten, der Winterkö-nig Pialzgraf Friedrich und Bethlen Gabor die Krone Böhmen«und Ungarns trugen. An den Felsen Tyrol« scheiterte die Ge-walt der schmaikaldischen Bundesvcrwandten, der Schweden, Ge>walt und List der Franzosen. —. Als mit Wallenstein« Ermordungzugleich d>« letzte Hoffnung und die bängste Furcht des Kaiser« ge-fallen war, vereinigten sich, nach sewzigjährigem Kaltffnn, inLyrol wiederum die deutsche und die spanische Linie Hab-burg«,kamen unter dem Eartinat. Jnsantcn jene Truppen, die den Siegbei Rördiingen entschieden, und dadurch den prager Frieden. —Im spanischin Successionskriege vereinigten sich hier zwei der größ-ten Helden, der bayerische Churfürst Map Emanuel, de« Kasser«Schwiegersohn, un der einzige gleich« Gegn.r Eugens, Bendome,um aus Tyrol nach Körnchen und Unterstcyer vorzubrechen, undden ungiriichen Mißvergnügten die Hand zu bieten, welche bitan die Thore der Kaiserstadt streiften. und da« Marchfeld ve-he-r«ten. S-e fanden in Lyrol Niederlage und schimpfliche Flucht.Dieselbe tapiere Treue brwährtcn die Tyroler in der großen Be-drängniß Therestens, als dem bayerischen Ehurfürsten und KaiserCarl Vtl. in Linz und Prag bereits gehuldigt war. Im fran-zösischen Revolutionsknege hinderte Tyrol wiederum bcständig d«eVereinigung der feindlichen Armee im Herzen der Monarchie. ImSommer 17YL bedrohten es Buonaparte im Süden, Moreau t«