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Zenhter Band. To bis Z.]
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886 Visconti (Ennius Quirinus)

«ine öffentliche Prüfung in der römischen und der biblischen Ge-schichte, der Numismatik, Chronologie, Geographie und Geo-metrie, und im zwölften Jahre lös'te er bei einer andern Prüfungin der Bibliothek der Engelsburg die schwierigsten Aufgaben derTrigonometrie und der Analysis. Er übersetzte die griechischenDichter metrisch, im izten Jahre ließ er seine Übersetzung derHe-cuba des Eurtpides drucken, wobei er zugleich Rechenschaft gabvon der Methode, die er bei dem Sprachstudium anwendete, undkurz darauf unternahm er eine metrische Übersetzung desPindarus.Sein Vater hatte den Plan einer Beschreibung des Museum Pio-Clementinum entworfen, und einige Artikel dazu ausgearbeitet;der erste Band, der 1782 erschien, trägt seinen Namen, aber derjüngere Visconti hatte schon diesen größtentheils geschrieben, undsetzte später dies große Werk fort. (II Vlwseo I-io-LIeiueutinc»üescrirto; r. I. -7Z2, r. II. kdonaa 1784 , t, III. 178Z, t. IV-1790, r. V. 1792, r. VI. 1796, r. VII. 1827.) Diese Arbeit al-lein wäre hinreichend gewesen, ihn unsterblich zu machen, doch ergab außerdem noch viele kleinere archäologischeAussätze heraus, theilsrn Guattani's Sammlungen, in der römischen Anthologie, in demJournal von Mantua, und theils auch einzeln. Von letzter» be-merken wir folgende: lVIonumeuri üeAll öclpioni, 1735 vonPiranest herausgegeben, — iVlouumeuu scrlttä stet Vluseo sielKiu. lorninsso leulcins, Horn» 1797. — Moiiurnenli t-ukiiiiäella villa kiuciana, Hoiria 1787. Osseivarlosi su stuö IVIo-»aici anriclii , i-toriatä , Vsiina 1733. — OssevvaLioni sopravni aiitico Larniueo, vappieseilkaure 6iove Dsioco, kackov»N 793 - — Isoririoni Aroono Vviopee, ora LovAkeeian«, Voma1794. — kltturs äi un antico vaso ültile, trovaro uella IVla^uaOiecia, «<t apparreuents a 8. K. 11 kiincipe 8t. I-oniatorvsk^,Honia »794 — I-etter-e su 8us IVIouurneuti ää ^,ukouia ^UAU-»ta, Loivs, anno VII. — Als die berühmtesten Antiken nach Pa-ris geschafft wurden, folgte Visconti diesen ihm so theuern Kunst-schätzen. Er ordnete das Museum der Antiken, und schrieb denCatalog desselben, wo er bei jeder Antike kurze, .aber unterrich-tende, sinn- und geschmackvolle Bemerkungen hinzufügte. Dieneueste Ausgabe dieses Katalogs erschien 1315 unter dem Titel:,,Notice «los srmnes, Kustos «t kas-relieks üs 1a AalerieAntiguas än IVIiiseo Napoleon". Im I. 1317 schrieb er die,, Oesciiption iles tdnti^ues ein lVIusee Vo; al." Noch aus-führlicher beschrieb er d:e reiche Sammlung, die unter dem Na-men ,, Vlnsee krarihois" bekannt war. — Visconti wurde Mit-glied des Institutes. In vielen Journalen und gelehrten Werkenfindet man belehrende Notizen von seiner Hand, Jedermann be-fragte ihn gern, und der Werth jedes alten Denkmals schien erhöht,wenn der forschende sinnige Visconti es beschrieb. Nichts warnoch verworrener, als die I conographie; zahllose Bildnissegroßer Männer des Alterthumes find uns geblieben, aber die Ar-chäologen waren in ihrer Erklärung unsicher. — Visconti faßteden großen Plan einer griechischen und römischen Jconographre.Die erste wurde von ihm vollendet: Iconoxraxliis xrecgue,Paris i8H, 2 Th., in Fol., und von der,römischen kam d-r er-ste schwerere Theil, der die berühmten Männer enthält, 1818 her-aus, es bleiben nur die Kaiser noch zu beschreiben, was durchMünzen und Medaillen sehr erleichtert ist. Herr Mongez wird