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qierung ausgeführt. Mehr aber als die berühmte Brücke überden Tefsin bei Pasia und mehrere hier wie zu Mailand erbautePaläste hat die Erbauung des herrliche» rnailänder Domes, die inden Jahren IZZ6 — igqr erfolgte, sein Anderere» verherrlicht. GranGaleazzo hinterließ drei Söhn.', zwei rechtmäßige, G iammariaund Filippo Maria, und einen natürlichen, Gabriel, un»ter welche das weitläufige R.ich vertheilt wurde. Uneinigkeit,Uybelonnenheit und andere Fehler der Jugend dieser Fürsten »n-,tergruben seine Macht;, es stürzte zusammen und wurde nu« aufdie engsten Gränzen beschränkt. In d.-n nwisten lombardischenStädten warfen sich einzelne mächtige Bürger z» Gebietern auf,und die benachbarten Staaten ergriffen die günstige Gelegenheitauf Kosten des Visconti-ehen Besitzes ihr Eigenthum zu vergrö-ßern, oder ein ehemals besessenes wieder an sich zu bringen. Sonahmen die Florentiner 'Visa, und die Venezianer nach und nachPadua, Vicenza, ^Verona, Bresria und andere Städte weg.Giammaria machte sich durch Grausamkeiten verhaßt und wurdedas Opfer einer Verschwörung (rzr2>. Sein Bruder Filippo Ma-ria regierte nun allein und sah sich während der z-; Jahre, die ernoch lebte, bald auf dem Gipfel des Glücks, bald im Argrund desElends. So oft er einige der verloren gegangenen Städte wre-dek eroberte, eben so oft büßte er sie auch wieder e.tz: be'en«der» wurden seine letzte» Lebensjahre durch die Feindseligkeitender Venezianer verbittert, die oft bis unter die Mauern vonMailand rückten und alles Land ringsum verheerten. Er starb1447 ohne männliche Erben; «ine natürliche Tochter, Bianca,hatte er an Francesco Sforza, einen der berühmtesten Feld-herren jener Zeit, verheirathct. Zwar wünschten die WMLnderwieder in den Besitz ihrer allen Freiheit zurückzukehren. Wie solltcn sie aber gegen den Andrang so vieler mächtiger Fürsten sich weh-ren, die das schöne und reiche stau» sich anzueignen strebten? Siewählten daher Francesco Ssorz« zu ihr-m Schutze und riefen ihn1450 zum Herzog von Mailand aus. So wurden die Viscontivon, Throne «bgelös'.t und ihre Rechnung im Buche der Geschichtegeschloffn. Die auch in neuerer Zeit zuweilen vorkom7ne?tz?nVisconti sind allerdings Abkömmlinge deS alten Geschlechtes dochmeistens in fremden Diensten rühm» und bedeutungslos vorüberge-gangen. » * .
Visconti (Enniv Quirino), einer der berühmtesten Ar-chäologen und Llterthumskenr.er, war 1752 in Rom geboren. SeinBaker, Giovanni Battrsta Visconti, zeichnete sich auch schondurch seine wiffenschuillichen Kenntnisse seh- aus. Die!« studirteMathematik, Rhetorik, Physik und besonders Numismatik. RächstllinckelmannS Tode (im I. 176?) wurde er Oberauffcher der Al>Irrthümer in Rom. Er gab verschiedene wissen rchaftzli ehe Werk«heraus, doch der größte Dienst, den er den Wissenschaften erwies,war, daß er ihnen seinen ältesten Sohn von frühester K n heitan durch die sorgfältigste Erziehung widmete. Man kann denEnnio Quirino Visconti unter die ausgezeichnetsten Wunderkin-der zählen. Er kannte schon die Kaiserköpfe auf den Münzen, alser noch Mühe hatte, ihre Namen guszusprschen. Da« Journalvon Florenz erzählt interessante naher« Umstände darüber (NovsU»Oenersiis, 1755. loin. XVI. p. 666). Im zehnten Jahre be-stand ,r im Palast de» Cardjnals, Fürst Fernando dt Rossi,
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