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Zenhter Band. To bis Z.]
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Vulcan Wunder A45

gegen den König Stanislauß Augustas von Polen und gegen Pe-ter III. von Rußland (9. Jul 1762). Wie anders erfolgte dieThronresignation Gustavs IV. von Schweden (i8«iy), Seltms III.(1807) und der plötzliche Tod Pauls I. (24. März Igor). Esmuß daher bei den einzelnen Verschwörungen genau unterschiedenwerden, ob ste gegen die Existenz des Staates selbst zu Gunstendes Auslandes, oder gegen die regierende Familie, oder gegen diePerson des Regenten ausschließend, oder gegen die bestehende Ver-fassung gerichtet, ob sie bloß die Wirkungen der Unzufriedenheitim Innern, oder ob sie unter den Einflüssen und der Leitungdes Auslandes zur Reife gebracht worden sind.

Vulcan, beiden Griechen Hephästos. Nach Hesiod warer ein Sohn der Juno. die ihn aus sich selbst gebar, nach Homerein Sohn des Jupiter und der Juno. Er war der Gott und dasSymbol des Feuers, dann auch der Künste, besonders derer, diemit Hülfe des Feuers arbeiten. Juno, die sich seiner wegen sei-ner Häßlichkeit schämte, stürzte ihn aus lern Olymp; die See-göttinnen Tyctrs und Eurynome aber nahmen ibn in ihrer Grotteauß und er verweilte bei ihnen neun Jayre. Als er seiner auf-gehangnen Mutter helfen wollte, schleuderte Jupiter ihn auf dieInsel Lemnos. Er war labm und erscheint bei Homer zuweilenals Lustigmacher unter den Göttern. Als Werkmeister aller künst-lichen Arbeiten im Feuer haste er seine Werkstatt nach Homer imOlymp, nach Andern auf Lemnos, unter dem Hirns auf Lkparaoder Hier«. Die Alten nennest eine Menge von ihm verfertigterKunstwerke. Dahin gehörte auch das künstliche Netz, mit welchemer seine Gemahlin, die Venus, als er ste in den Armen des MarSüberraschte, sammt diesem umfing. - Sein Dienst war weit ver-.breitet. In Athen, wie in Rom wurden ihm eigne Feste gefeiert»Abgebildet wird er gewöhnlich mit dickem Barte, UnordentlichemHaare, halb bekleidet, eine runde spitze Mütze auf dem Haupte,und in der Rechten den Hammer, in der Linken die Zange.

Wunder sind Ereignisse, welche denen, die sie sahen, nachden ihnen bekannten Gesetzen derNatur und des gewöhnliche» Welt-laufs unerklärlich erschienen und daher Bewunderung abnöthkgten.Die Erzählung von Wundern, die sich vormals zugetragen habe»sollen, wird uns daher um so dunkler bleiben, je weniger wir be-friedigend auszumitteln vermögen, mit welchen Augen die unmit-telbaren Zeugen und ersten Erzähler solche Ereignisse angesehen ha-ben. Wundergeschichten aus unsrer oder einer nicht lange vergan-genen Zeit lassen sich viel leichter erklären, als Nachrichten diesenArt aus einer entlegenen Vorzeit und sind die Erzählet über dc»Verb!cht einer absichtlichen oder unabsichtlichen Täuschung erhoben,so scheint der Glaube an ihre Wahrhaftigkeit die sicherste Aus-kunft. Mit den Wundergeschichten in der Bibel verhält es sichso; und da die meisten der>elbm ganz kurz, ja alle ohne eine zuvBeurtheilung hinlängliche Angabe der Nebenumstände erzählt sind,mußten freilich die sogenannten natürlichen Erklärungen derselbe»Versuche bleiben, die mehr oder weniger den über sie verhängte»Tadel dev Willkür verdienen. Als Beweise für die Göttlichkeitder Sache Jesu hatten seine Wub.derthatcn zunächst nur denZweck,seine Zeitgenossen aufmerksam und gläubig zu machen, uns Mit»den sie aber erst durch die Göttlichkeit Jesu selbst und durch visinnere, ewige und allgemein gültige Wahrheit seiner Lehre heMü-