Band 
Zenhter Band. To bis Z.]
Seite
873
JPEG-Download
 

87 »

s. —Guteckensneler

N a ch s ch r i f t.

r füroderiinenkreich>o ertittelzur> dem-iss-rselbst ,ßzeit Iörde, !örde, 'An.VÜr-undhier-

end-L e-zan-

ANg

>mer

!len.

>lich

-ich

ge,

in-

d!e

auf

icht

,ar>

ks-

and

sehr

and

uck

us-

«r-

>al> i«al

Während Macklot übrigens beschäftigt war, das kLnkgk. Privile-gium zur vierten Auflage zu umgehen und einen Verwand zu suchen,unsern Contracl darüber zu brechen, und darauf seinen zweiten Nach-druck zu bauen, war bei dem Verleger des Originals diese 4te Auflage

„ Darf Macklot in Stuttgart mir, dem rechtmäßigen Verleger unddem Privilegium seines eigenen KönigS zum Hohn , das Conversa-«ionSieficon, zum zweitenmal nachdrucken?" — eine Schrift von Hrn.F. A. VrockhauS, verdient die Aufmerksamkeit des PublicumS. — ESjgab eine Zeit, wo ein Fürstenwort erhaben über jede Deuteiung oderVerstümmelung genannt wurde; ja es geschieht auch jetzt noch, wählrend man oft so daran drehet und wendet, daß, bildlich zu reden,«ine Erbse übrig bleibt, wo ein Erdball versprochen wurde. Wortmuß man fester halten als Sa>rd! ist ein Sprüchlein, das deutscheFürsten auch noch heute in Ehren halten; nur machen die Diener desInteresse und der Chikan« gor zu gern die Regel daraus - Nichts mußman fester halten, als die Geschicklichkelt, Alles nach Belieben ausle-gen zu können! — Zögerungen find dazu dat herrlichste Mittel, da-her entstanden und entstehen oft die SäuMnIsse, mit denen man Für-sienversprechungen ausführt, und eben diese Säumnisse machen wenig-stens den Fürsten in so fern Ehre, als «S augenscheinlich Mühe kostet,ihnen darzuthun: daß ihre Verheißungen mit einem Nichts enden dürf-ten. — Nach obiger Schrift ist dieses Verfahren auf «in Privilegiumfür einen Verleger angewendet; doch die Seffentlichk.it, mit der dies«Angelegenheit betrieben wird, führt gewiß zu dem Resultate: daßder König von Würtemberg sein Wort, womit er einem ohnehin garnicht zu verkennenden Rechte in seinem Staate nur größere Kraft gebenwürde, nicht deuteln läßt von der Nabuiisteret. Ein finanzielle« Vor-theil— der nämlich: daß für Bücher, die im Land« nachgedrucktwerden, kein Geld außer Lander geht — kann dabei gar nichtin Anschlag kommen, denn sobald Repreffalle eintritt, möchte derVerlust für Würtemberg höchst bedeutend seyn, da Cotta mit demVerlage vieler deutschen ClaMer in dem genannten Staate zu bedenkenist. Wir wollen jedoch sämmtliche Fürsten von dem Willen zu solchenRepressalien abmahnen, damit das sogenannte Naturrecht — worinjedoch nur der Unsinnige Natur findet — nicht selbst bis In die bür-gerliche Verfassung dringe. Will Verdrsherei mehr den einheimischenSchuft als den ehrlichen Eigenthümer in der Fremde begünstigen, so sollman all« Macht daran setzen', diese einzelnen Verdrehungen mit demRechte wieder auszusöhnen, nichr aber den Glauben vergönnen: daßdurch vermehrtes Unrecht ein Recht gesucht werden dürf«. Mögen Men-schen, die zur Eradheit nicht Tugend, zur wahren Klugheit nicht Geistgenug haben, sich mit der Schlauheit behelfen; solche Punkte aber,wie einer hie« in Rede steht, «ollen da« klare baare Rech», indemsie aus die Moralität des Volkes, besonders aber auf die Literaturselbst den schädlichsten Einfluß haben, wie die erwähnte Schrift«it großer Eachkenntnlß dartbut. Deutschland muß, besonders «mder Nachdruck» willen, gegen die litsrarischen Unternehmungen in Eng-land und Frankreich viel ärmlicher erscheinen, als »1 sein«« inneren