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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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18 Achilles Tatius Ackerbau

feuert, stellt sich der Fliehende dem Aanthus entgegen; dieser aber st,ruft den Simols mit seinen Gewässern zu Hülfe. Da sendet Ju- Zno den Vulkan und den Hauch des Zephyrus und Nothus, welche b«den Flukgott in sein Ufer zurückdrängen. Achtes aber verfolgt Idie Trojaner nach der Stadt, und hätte diele jetzt erobert, wäre E

er nicht von Apollo verhindert worden. Hektor allein stand noch m

vor dem skääschen Thore, floh dreimal, von Achilles verfolgt, um d<die Stadt, und bot sich endlich dem Kampfe dar. Er fällt; lüAchilles schleift den Leichnam des Helden um die Stadt,- und lie- trsert ihn endlich dem bittenden PciamuS gegen ein Löwgeld aus. —Hiemit schließt die Erzählung Homers. — Achills fernere Ge- zfschichte wird also erzählt. Von Liebe zur Polyx-ma, des Pria« haMUS Tochter, entbrannt, erbat und erhielt er dieselbe zur Gat- z,,tin; er versprach dagegen Troja zu vertheidig-n. Als er sich aber dein den Tempel Apollo's begeben hatte, um dort seine Verbindung sstzu feiern, erlegte ihn Paris, der ihn mit einem Pfeil in de« DFerse verwundete. Um seinen Leichnam aber entstand ein blutiger st,-Kampf. ^ fe,

Achilles Tatius, ein griechischer Romandichter oder so» Wgenannter Ervtiker, war zu Alexandria geboren und lebte muth- sämaßlich zu Ende des dritten und zu Anfang des vierten Jahr- -thHunderts. Er ging von der griechischen zur christlichen Religion n>,«der, und erlangte die Würde eines Bischofs. Außer einer Schrift voüber die Sphäre, besitzen wir von ihm einen Romarr in acht stjBüchern: die L i ebe Kli to p h o n s und L e u c ip p e's, der in deHinsicht auf Inhalt und Darstellung nicht ohne Interesse ist und ig«inzelne meisterhafte Züge enthält. Die Sprache ist rein und flie- zußend, der Vertrag brühend und reich. Gegen den Borwurf der gObsconität, der dem Werke wohl gemacht worden, wendet ei» schgriechisches Epigramm mit Recht ein, daß der Zweck desselben z» auerwägen sey; dieser aber sey kein anderer, als Maß in Begierden de!zu lehren, den unbesonnene» Leidenschaften ihre Strafe, der allKeuschheit ihren Lohn zu zeigen. B

Ackerbau, auch Feldbau und Landbau genannt, ist die B«- unschäftigung der Mensche», die Oberfläche der Erde zur Hervor-bringung. nützlicher Pflanzen durch Fruchtbarmachung, d. h. Dün- rägen / Pflügen oder Ackern , Eggen zuzubereiten, darauf zu rechter L cZeit zu säen oder zu pflanzen, im Nothfälle die Gewächse zu be« W-gießen, die völlig ausgewachsenen Früchte davon einzusammeln, Mund überhaupt das Feld oder den Acker dergestalt vollkommen zu- ge>zurichten, daß mit dem geringsten Aufwande der höchst mögliche liöVortheil erreicht werde. Der Ackerbau ist nicht nur der sicherste CcWeg und dieLeinzkge Grundfeste eines wohlcingerichteten Staats, licdie Bevölkerung zu befördern, weil er den Einwohnern die un- beimittelbarsten und unentbehrlichsten Mittel des Unterhalts liefert, Posondern auch dem Kunst- und Gewerbsfleiße in Rücksicht der man- stacherlei rohen Stoffe die nöthige Unterstützung gewährt, und jeden« ße,Staate die gewisseste unk. ausdauerndste Quelle von Einkünfte» te,aller Art darbietet. Der Ackerbau ist so alt als das Mensche»'geschleckt, und nach unserer einzigen gewissen Sagengeschichte w>°- wemete sich Kain zuerst demselben. Au Abrahams Zeiten blühen leider Ackerbau schon bei den Ägyptern ganz vorzüglich, und Osir>« ge«soll sie darin unterrichtet baden. In Sicilien soll die Ceres oder zuAsts den Gebrauch des GetraideS, des SLens und PflügenS er- «»