Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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der funden haben. Diese unterrichtete den Trkhtolemier, der dann zurzu- Zeit des Königs Erichtheus die Athenienser darin unterwiesen ha-lste ben soll, »ach. dem Zeugnisse des Diodorus Sieul. 1 und, ü. Inllgt Italien ward der Ackerbau, nach des Macrobius und Eulropiusäre Erzählung, zuerst von Saturnus gelehrt, zu dessen Ehre die Rö->ost mer 257 Jahr nach Erbauung det Stadt Rom einen Tempel er-um tauten, und gewisse Feste, die unter dem Namen der Saturna-lltz lien bekannt sind, anordneten. Das Düngen der Äcker soll Pi-lle- tumnus, nach dem.Zeugniß des Servius über y Xeneick.

— «nd nach Plinius Illisr. sP->r. 1 ik>. 17, aber der griechische König

Ge- Augias zuerst erfunden und Hercules in Italien zuerst eingeführt

ria« haben. Der .Ackerbau hat zweierlei Zwecke zu erreichen: erst-sat- jich die Vermehrung der Gewächse und zweitens die Verbesserung:ber derselben. Der Betrieb des Ackerbaues kann auf vielerlei Art ge-ung schehen, als: man theilt alle Acker in drei Arten, oder in died« Dreifelderwirthschaft, nämlich i. Winterart oder Winter-iger selb, worein die Gewächse im Herbste gesäet werden; 2. Sommer-feld oder Sommcrart, in welche man im Frühlinge säet; und ick

so» Wrachart oder Brachfeld, welches den ganzen Sommer über unbe»

lth< säet liegen bleibt, und zur Winterart vorbereitet wird. Fernerihr- theilt man den Acker auch in vier Arten oder Felder ein,zioii wobei weniger Brachfeld vleibt, und die Pierre Art zum Anbackwift von Handels- und Gewürzpflanz-n und zu' Futterkräutern be-acht stimmt ist. Endlich theilt man den Acker auch in solchen Gegen»

c iu den, die noch nicht stark bevölkert sind, wo z, B.'nur 1000 bis

unk igcx, Menschen auf einer Quadratmeilc leben, und wo die Vieh-flie- zucht den Hauptgegenstand des Ackerbaues ausmacht, in g, 6, 7,der 8 bis iz Schläge oder Koppeln ein, und nennt diese Wirth-eis schaft die Koppelwirthschaft, aber ganz mit Unrecht auch, zu ausschließlich die Wechsel wirthschaft, den Ackerum satz und:des den Fruchtwechsel. Nach dieser Eintheilung würde z. B ein«der achtschlägige Koppelwirthschast aus folgenden Schlagen: 1. ausBrache, 2. Roggen, z. Gerste, 4. Hafer, Z. Klee zum Abmähen,Be- und 6. 7. 8. Weide bestehen. X.

vor- ^ Adam. Drei Bruder dieses Namens haben sich nicht un«

)ün- rühmlich als Bildhauer bekannt gemacht.^ Der älteste derselben,htec Lambert Sigisbert, war 1700 zu Ranch geboren, wo seinbn Barer die Bildhauerei übte. Achtzehn Jahre alt ging er nach>eln, Metz, und bald'darauf nach Paris. Nachdem er vier,Jahre hießzu- gearbeitet hatt«, erhielt er den ersten Preis, und ging als könig-lich« sicher Pensionär nach Rom, wo er zehn Jahre zubrachte. Dererste Cardinal von Polignac ließ ihn die unter dem Namen der Fami-atS, lie des Ljcomcdes bekannten zwölf Marmorstatuen, die man ickau- dem Palaste des Marius entdeckt hatte, restauriren, und Adamfert, Vollzog diesen Auftrag mit vieler Einsicht. Auf gleiche Weise re-aa»> staurirte er mehrere Antiken, welche nachher der König von Preu-rde»> sien kaufte. Als man den Plan hatte, zu Rom das große, un-,fti» ter dem Namen des Springbrunnens von Lrevi bekannte Münu-ch,->i< ment zu errichten, war Adam einer von den sechzehn Bildhauern,«jd- welche den Auftrag erhielten, Zeichnungen dahin einzugeben, undehrte seine reiche und geistvolle Eomposition wurde von EleMensj XU,»strll gewählt. Aber die italienischen Künstler wußten die Ausführungoder zu verzögern, und als es endlich dazu kommen sollte, kehrte Adami er- «uf die vortheilhaften Anerhietungen seiner vaterländischen Regie-

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