Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Agamemnon ,Sr

ra h-r Hauptsitz der Handels, die große Niederlage für europäische,d! Waaren. Der Sclavenhandel gehört zu den Eigenthümlichkeiten»e Afrika'«. — In geographisch-statistischer Ansicht zeigt uns däsbekannte Afrika fünfzehn Staaten: Nigriiie», Sahra, S-negam«xr» bien, Rubicn, Habesch, Madagascar, Algier, Marvcco, Hotten-„ tottenland, Lripoli, Barca, Ägypten, Tunis, Azoren, Madeira,ien welche den schon angegebenen Flüchengehait von 530,000 Q. M:ausmachen. Die vorzüglichsten Städte sind Cairo, Lunis, Sennaar,Algier, Fes, Capstadt, Marvcco, Llerandria. Der größte TheilAfrika'! ist noch unabhängig; nur das kleinere Küstenland erkenntei- die Herrschaft fremder Mächte. Der Kaiser von Marocco, dergroße Negu in Habesch, und mehrere Könige find Souverains. Auchgibt es Republiken, unter denen Lunis, Tripolis und Algier uns^ die bekanntesten sind. In den monarchischen Staaten gibt es fünfverschieden« Stände: Könige, Cabaceros (Oberhäupter der Städtsig, und Gemeinden), Reiche, gemeine Leute, Sclaven. — Türken)

gl die außer Ägypten auch die Küsten von Nubien und Habesch be-

sitzen, Portugiesen (welche zuerst unter den Europäern sich^ dort ausbreiteten) auf den Azoren, Madeira rc., Franzosen aufSenegal und Gore« und mehrern Insel», Spanier auf Melill»und vorzüglich den kanadischen Inseln, die meist ihnen gehbren,Holländer, nur noch in einigen Faktoreien an der Küste vonGuinea, nachdem sie das Cap den Britten überlassen mußten,sind die herrschenden europäischen Mächte in Afrika, dessen Name beirn dem hohen Interesse der dortigen Colonien in dem allgemeinenFrieden von Europa auch eine Rolle spielt. I.

.r, *Agamemnon, König von Mycene, der Sohn des Plisthencs,Enkel des Atreus und Bruder des Menelaus und der Anaxibia.es, Seine Mutter hieß nach Einigen Eriphyle, nach andern Aorope.i>cr gewöhnlichen Meinung und dem Homer zufolge war er ein

>00 des Atreus. Bon Tavtalus, dem ersten Ahnherrn, bis auf

e n Agamemnon und dessen Kinder hinab verfolgte ein feindliches Schick-die die Sprößlinge dieses Heldengeschlcchts und stürzte sie ins Verr-ei« derben, (S. Tantalus, Peleps, Atreus und Lhyest). Agamem-in- herrschte über Mycene und hatte mit seiner Gemahlin Klytem-ie; nestra die Jphigenia, Elektra, Chrysothemis und den Orest ge-m- ^ugt, als der trojanische Krieg ausbrach, in welchem er Anführerdes verbündeten Griechcnheeres ward und- allein hundertSchiffe be-sich In der Bucht von Aulis in Böotien versammelte.ssch das

ik» Nachdem Diana lange die Abfahrt der Flotte durch eine

ve- Abstille gehindert hatte (vergl. Jphigenia), kamt» endlich diee« !s ^Ä*n vor Troja an. Während der langwierigen Belagerunger, , ^ Stadt, so wie in der. mit abwechselndem Glück geführten Ge-en, fechten und in der RathsversamMlung erscheint Agamemnon stetsom ?>nes Ranges über die andern Fürsten würdig. Er kämpft mitng, ,en Tapfersten und gibt sich jeder Gefahr Preis; in den Berath-,ak Aagungen aber spricht er mit Einsicht und Würde, und bchaup«°as ^-.hh^er allen Umständen sein königliches Ansehen. S.in Streit»et Achilles ist bereits (unter Achilles) erzählt worden. — Als erjstt ^ach endlich erfolgter Einnahme von Troja und zehnjähriger Kriegs;>el "d glücklich in seineHeimath zurückgekehrt war, fand er daselbstrh. °urch Verrath den Tod. Ägisth, des Lhyestcs Sohn, dem er bei>!is !s"iir Abrxise die Ermordung des Akreüs verzieheü und Ecmah-ist n und Kinder anvertraut hatte, überfiel den kaiim Heimgekchrtcu-