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eigentlichen Wesen der Gottheit gehabt, sie aber absichtlich unter Syn» chbolkn versteckt gehalten haben, die nur den Eingeweihten in den bo Erühmten Mysterien enthüllt wurden. — überhaupt aber verändertet nsich die Religion, Mythologiound Philosophie derLgyP sctier rnitdenverschiedenenPeriodenihrerpolitischenGeschichte; »nderi v>
war ihre Religion und Philosophie vor Moses, anders von Moses bü gHerodvt, und wich so immer mehr von ihrem alten Gepräge ab, bis z« d-.den Zeiten derPtolemäer und Römer.— Die gesammte Religion uns uMythologie war aufAstronomie gegründet, da es natürlich war, dasdie wirksamen Einflüsse der Himmelskörper die Verehrung derselbe»zur Folge hatten. Osiris und Isis (die Sonne und der Mond) wäre» Pdie Hauptgottherten, und der Nil ward mit diesen in einem sehr nahe» nVerhältnisse sich gedacht. Oft findet man den Osiris und den Nil als rE i n himmlisch,sWesen behandelt; der Zeitraum von z6c> Lagen, a«> agemessen nach des Stromes regelmäßigen Überschwemmungen zur Soi,- «.merssnnenwende, ward daher das Religions- — der von ^65^ Laz «das natürliche Sonnensahr. Dre Planeten wurden nebst den Zeichen rdes Lhierkrci<es als Gottheiten und Regenten derWochentage und Ta- sgesstnnden, nach ihrer Rangordnung am Himmel, verehrt. Der Re- ,gent der ersten Tagesstunde war. der Schutzgott des ganzen Tages und »gab demselben seinen Namen; die physikalische» Eigenschaften, und 1
die verschiedenen ökonomischen Beziehungen auf jeden Monat wur- e
de«e ebenfalls als Gottheiten unter den zwölf Zeichen des Theer« 1
,kr-!ses verehrt. So war das Reügionsiahr beschaffen. Der später
entdeckte Mangel von fünf Lagen und sechs Stunden gab nochsieben Göttern als Symbolen dieser astronomischen Zeitrechnung ,das Daseyn, und das Sonnenjahr'begann. Zugleich aber dachtensie sich diese symbolischen Wesen als wirklich existirend, als.Urheber und Regenren der Zeit und Welt, den Osiris und du ,Isis als lebende, willkürlich handelnde, Wesen voll unmittelbaren :Einstiches aus die Erde-und deren Bewohner. Jeder Gottheitwar ein besonderes Priestercollegium geordnet, an dem nie WerberAntheil nehmen dursten. Wallfahrten und Opfer waren in derRegel, die ietztern benutzte man zu Abwaschung von begangenenSünden; der Opfernde legte seine Hand auf des Opferthiers Kops,überhäufte es mit Verwünschungen, und mit dem letzten Athem-zuge desselben hielt er sich für cntsündigt. Bis Amasts gab essogar Menschenopfer; dieser König führte Wachsbilder ein, dochdauerten sie nur bis in das vierte Jahrhundert nach Christusheimlich fort. Der neben diesem Sterndienste bestehende Threr-dienst, indem gewisse Thiere nicht nur etwa als Symbole be-trachtet, sondern auch als wirkliche Götter verehrt wurden,wie Apis und Mnevis, ist aus den Hieroglyphen der Agypnerzu erklären. Überhaupt bietet diese Hiero glyph enschrift diewichtigsten. Aufschlüsse über ihre Religion und Philoiophie dar,und kann gewissermaßen als Maßstab für den Hbhengrad ihrerphilosophischen Begriffe gelten. Ein höchst interessantes Studiumist überhaupt das der ägyptischen Symbolik, dessen Andeutungenaber hier gu weil führen würden. — Die merkwürdigste Gcsch«'nnna in der Philosophie der Ägyptier ist unstreitig die Lehre vonder ' Scelenwandcrung, welche unmittelbare Ausgeburt des Ster-neudienstks war. Sie ließe» dir unsterblich» Seele des Menschenin einc« Zeitr, ume von sioov Jahren die Reise durch den ganzenumfang des LhisrkreiseS b;s wieder .in «inen menschlichen Körper m»'