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Ahne« Ahriman
ei» Raub der Saracenen, Nachdem deren Feldherr Amrou, un>ter dem Califen Omar,- die alte Hauptstadt Alerandrien mit Sturmgenommen hatte. Dies ereignete sich 64c, nach Christus, in wel-chem Jahre Heraclius Kaiser des Orients war. Als Provinz desCalifats genoß es die Regierung der gefeierten Abasfiden Harounal Raichid, Al Maimum und die Heldenzeit des Sultan Saladin.— Loch des letzter» Dynastie ward von den Mammelucke»verdrängt (1250), und unter diesen furchtbaren Despoten ver-schwand auch der letzte Schatten ehemaliger Größe und Cultur.Sultan Selim in Constanrinopel ward endlich (igiü bis 1517)Sieger über den (letzten) mammeluckischen Sultan Lumanbai, undÄgypten nun gänzlich eine türkische Provinz, regiert, wiewir oben schon angeführt haben, durch einen Pascha. Seitde»war es der Schauplatz beständiger innerlicher Kriege der Mamme,Ilucken - Bey's gegen die türkische Herrschaft, welche mehrmal, be-sonders unter Aly - Bey (1766) ihrem Ende nahe war, als esendlich (7798) sogar das Theater der merkwürdigen Expedition dekFranzosen unter ihrem Obergeneral Bonaparte wurde. I.
Ahnen, eine Zahl ebenbürtiger und ebenbürtig verehelichtetAscendenten. Sie werden so gezahlt, daß Vater und Mutter ZweiAhnen, die Großältcrn väterlicher und mütterlicher Seite vier Ah-nen , die Urgroßältern väterlicher und mütterlicher Seite acht Ahnenbilden u. s. f,, wie aus folgendem Entwurf noch deutlicher wird.
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Es kann daher nur von 4, g, 16, 32, 64 Ahnen u. s. w. dieRede seyn. Das Ahnenwcsen und die Ahnenprobe, d. h. der le-gale Beweis, daß man eine bestimmte Anzahl Ahnen habe, kamseit dem izren und röten Jahrhundert auf, als die wahre Würdeund Kraft des deutschen Adels zu sinken begann. Die Ahnenprobegalt und gilt besonders bei Lournieren, Domcapiteln, Ritteror-den, Gan - Erbschaften, ja sie wurde und wird wohl noch hi»und wieder modert, um Sitz und Stimme bei den ständischen Ver-sammlungen zu haben. — Man unterscheidet übrigens Gcrech-tigkcits-Ritter, die der Ahnenprobe volle Genüge leisten, undGnaden -Ritter, die durch Verdienst« die Mängel der <Se-schlechtsregister decken.
Ahriman. Nach der Lehre der Parsen war das urersteWelen die gränzenlose Zeit.. Von ihr entsprangen Ormuzd undAhriman. Jener, mit der höchsten Weisheit und Reinheit ge-schmückt, thronte im Lichte, dieser wohnte mit seinen Besetzen inder Finsterniß. In sich versenkt, ohne Gränzen und allein warenbeide in ihren Wohnungen, die einander berührten. Ormuzd aberschuf in drei Jahrtausenden den Himmel, diese Welt des Lichtsmit dem reinen Gesetz; Ahriman, die Lichtwelt zu bekämpfen,schuf ein zahlreiches Heer böser Geister. Da erschrak Ormuzd, undbot dem Ahriman Frieden an; dieser aber wollte ihn nicht anneh-men, sondern sagte, daß er g'ein Volk plage» werde, so lange dieJahrhunderze dauern. „Freilich wirst du mächtig seyn," spr «4