Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Mali Alle für Eine« 69

un> IN einem kleinen Bezirk. Eingeführt werden Leinwand, allerleiAb Zeuge, Tücher, Flachs u. s. w. Alicante ist überdies die Hand»'che» lungsniederlage zwischen Spanien und Italien, weil der Zoll hier: ih, geringer ist als zu Valencia und Carthagena. Seit 1798 warchr.j hwr auch eine Akademie für die Schifffahrtskunde eröffnet.

>olil 'Alkali, Alkalien, alkalische Salze, Laugensalze, sind Grund»vinj stoffe, welche einen besonders scharfen Geschmack haben, mit denland Säuren aufbrausen, den Veilchensaft und ähnliche blaue Pflanzen-wch> sifte grün färben und alle in Säuren aufgelös'te Körper nicder-tris, schlagen. Man unterscheidet zwei Acten von Alkalien, feuerbe -lbul ständige oder fixe und flüchtige. Jene haben einen beson-

>ia)i ders brennenden laugcnhaften Geschmack, sind im Feuer beständig

Uni und zerfallen in Pflanzcnalkali (Potassinum) und Mineralalkall

zud- (Natrum); diese hingegen verflüchtigen sich leicht in der Wärme,

bei Die allgemeinen Eigenschaften der Alkalien sind folgende: Sie zic-

j-,» hen die Feuchtigkeit aus der Luft leicht an, wenn sie nicht mit

, I, Kohlensäure verbunden sind, und können daher gebraucht werden,

Z«, Gas .rte» vom Wasser zu befreien; während sie die übrigen blauen

dem War.zcnsäftc (den Indigo ausgenommen) grün färben, erhöhen

^ro> sie die blaue Farbe des Lackmußessie stellen die Farben, die durch

elim Säuren verändert worden sind, wieder her; sie verändern die ro-llgtt ihcn Pflanzenfarbey,, vorzüglich die des Fcrnambucks in blau oder

escm »iolelt und die der Curcume oder andere gelbe Pflanzenfarben in

rten röthlich braun; sie trennen (im kohlensauren Zustande) alle in

w!ke Säuren aufgelös'te Dinge. Die nkktallischen Auflösungen trennen

ohn« I" sowohl im ätzenden als kohlensouern Zustande, und die Nieder-ahm ^Ege erscheinen mit verschiedenen Farben; sie lösen im ätzen-

v«, den Zustande Öle, Fettigkeiten, harzige Stoffe auf, wodurch Sei-

irki- sin entstehen; auch wirken sie im ätzenden Zustande sehr stark auf

tan. ülle thierischen Theile, lösen sie auf und bringen neue Verbindun-

gen gen hervor, die den Seifen ähnlich sind; so wirken sie auch aufd z. "uige Pflanzen, wie die Schwämme; im ätzenden Zustande ver-

und dwden sie sich mit dem Schwefel und bilden die Schwefellcber; sie

j7i; ^on sich, wenn sie frei von Kohlensäure sind, in Weingeist auf,

hol- ""d die Flüssigkeit erhält eine rothe Farbe; sie scheiden das Am»

gier "°">ak aus seinen Verbindungen mit Säuren; sie setze» mit

,ard Säuren Neutralsalze zusammen; sie lösen im ätzenden Zustande

üch> die Thonerde auf, die im Wasser erweicht worden ist; im ätzen»

>SÄ den Zustande im Wasser aufgelös t, lösen sie die Kieselerde auf;

— Feuer entsteht durch diese Verbindung Glas, welches aber imver> Lasier lösbar ist, wenn man wenig Kieselerde angewendet hat;gor- n« kommen in den mehrsten Fällen mit Kohlensäure verbunden vor,gst-r und dann brausen sie mit andern Säuren, indem die Kohlensäure^«getrieben wird; sind sie völlig ätzend, so erhitzen sie sich bei-än< "er Lösung im Wasser.

lack .Alle für Einen und Einer für Alle (in »oliäum)die wenn sich mehrere Personen zu einer Zahlung oder sonstigen

ocr> ^flsiang dergestalt verbindlich machen, daß Einer für Alle und Alle

>lle, l«r Einen bezahlen müssen. Die« ist in Verschreibungen, welche

rti' 1 °" Mehreren gemeinschaftlich ausgestellt sind, nur dann der Fall,

>ea> Ausdruck wirklich gebraucht worden. Außerdem kann

zu- » Gläubiger nur Jeden für seinen Theil belangen, es müßteDie zu auf die Rechtswohlthat der Division Verzicht geleistet seyn.chß unter den Verpflichteten der Gläubiger einer solidarische«