Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Altar Altenburg 77

ti, Schwertritter, deren Iaht er auf 27 festsetzte, weil er da-sii» mals 27 Jahre alt war. Sein Ehrgeiz kannte keine Gränzench, mehr. Statt im Schooße des Friedens rühmlich seine Regierungaha zu enden, ließ er sich 1475 in einen Krieg gegen Ferdinand undsinl Jsabelle ein, der unglücklich für ihn endigte. Sie Portugiesen wa-M ren mißvergnügt und muthlos, und Alles in einer solchen Zerrüt-8!«> tung, daß Alphons den seltsamen Entschluß faßte, persönlichSeg- bei Ludwig XI, von Frankreich Hülfe zu suchen. Dieser aberk«> täuschte ihn durch falsche Versprechungen, und schloß mit Jsabelleert- einen Separatfrieden. Darüber gecieth Alphons in eine solche Ber-lin» wirrung, daß er nicht wieder nach Portugal zurückkehren wollte,uns und seinem Sohn Don Jouan schrieb, er möchte sich zum Königdu ausrufen lassen. Seine Absicht war, in Jerusalem seine Lage zuch«s beschließen; aber LudwigXI..hinderte ihn daran, indem er ihn eh-in», reuvoll in seine Staaten zurückschickte. Alphons übernahm aufiä seines Sohns dringendes Verlangen die Regierung wieder, schloßum mit Castilien Frieden (1479), verfiel aber zwei Jahre nachher insei! »ine schwere Melancholie, legte die Krone zum zweitenmal nie-wä der, und wollte sich in ein Kloster zurückziehen, starb aber auf:a»s dem Wege dahin zu Cintra an der Pest, 1431.its- Altar, der Etymologie nach, ein erhöhter Platz, dann, weilmit man sich seiner zum Opfern bediente, ein Opferplatz, Opferherd.nist Anfangs waren die Altäre aus Erde oder Asche, später, als manirr« Tempel errichtet hatte, aus Stein, Erz, und in schöner Form mitunz mannichfaltigen Verzierungen. Sie standen vor der Statue desjeg! Gottes, niedriger als sie und gegen Morgen zu. Sehr verschieden«»» von diesen sind die Altäre in den christlichen Kirchen. Hier warom> der Altar kein Opferherd, sondern ein Tisch, an welchem dasrdi- Liebesmahl gehalten wurde. Als sich, dies in kirchliche Ceremonieztt, verwandelte, blieb jedoch der Altar ein Lisch, in den Chor derfer- Kirche gestellt, woran das Abenmahl ausgetheilt und andere Kir-eftr chengebräuche vorgenommen wurden. Die gemauerten Altäre beiau- den Christen kamen wahrscheinlich erst unter Konstantin dem Gro-lls ßen auf. Die Verordnung, sie allezeit gegen Morgen zu stellen,«hk ist vom Papst Sirtus II. In den römisch - katholischen Kirchene». findet man seit Gregor VI. mehrere Altäre. Der Hochaltar, als>,r der vorzüglichste, ist im Chor der Kirche und steht erhaben aufn, Stufen; die andern kleinern sind an den Pfeilern, Seitenmauerne« «der in Capellen angebracht.

in» "Alten bürg, ein Fürstenthum im obersächsischen Kreise,0» welches durch die reußiiche Grafschaft Gera in zwei Theile geschie-nt den wird, und dadurch entstand, daß Herzog Johann Wil-ht, Helm, des unglücklichen Churfürsten von Sachsen Johanngk> Friedrichs I. zweiter Sohn, sein Land unter seine Söhne theilte,t,r von welchen Friedrich Wilhelm I. Altenburg und Joh-annsßi Weimar bekam. Die altenburgische Linie erlosch 1672, worauf,n. «äs Fürstenthum Altenburg an Herzog Ernst den From-ol> wen zu Gotha fiel. Nach seinem Tode theilten sich seine Söhne1 b?"d, und das Fürstenthum Altenburg wurde in den

AOshoiichen, eisenb crgisch cn und saalfeldischen An-irß eyeil zerstückt. Nach Herzog Christians zu Eisenberg Todek°ni dieser Theil wieder an das Haus Gotha, welchesdie sieben Ämter Lltenburg, Ronneburg, Eisenberg,er omburg, Skoda, Orlomünde und Seichtonberz (oder