Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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78 AltranAädter Fritdrn Amadis

Kahla) von dem Fürstenthum Altenburz .besitzt. Es führte als ^dem Reichsing« sowohl als auf den Kreistagen wegen dieses Iüo ^stenthums eine Stimme. Das ganze Fürstenthum hat zz, in ^gothaische Antheil aber -.5 geographische Quadratmeilen Fli-cheninhalt, und nach der Zählung vom I. I7y6 über yL,oe>o Ei»- >vwohner, welche durch ihren sehr ergiebigen Feldbau und belrichdsiiche Viehzucht größtentheils wohlhabend sind. Der saalfetdi-sche Antheil besteht aus den drei Ämtern Saalfeld, Gräser-fthal und Probstzella, und hat auf sieben Quadratmeilen »v ^gefähr 25,000 Einwohner. Jeder der beiden Fürsten hat in seim»Antheile die Landeshoheit, doch ist es hergebracht, daß die sarl- 7"seldischen Ämter mit ihrer Appellation sich an die Regierurz ^und das Konsistorium zu Altenburg wenden. Die Landschaft tet 7"FürstenthumS besteht aus der RittcrschLft und den Städten ,AI>tenburg, Saalfeld und Eisenberg. Im Jahre 1806 w'mt« ^durch einen Vergleich die saalfeldische Portion bis zum einstig» AAbgang der Linie völlig von Allen bürg getrennt. Die Haoxl- 77stadt Altenburg an der Plciße zählt gegen ic>,c«o Einwohnn.

Das hier befindliche, auf einem Felsen gelegene und eine herrlich lAussicht gewährende schön« Schloß ist durch den im I. 1455 bega« ^genen Prinzenraub (vergl. Kunz von Kaufungen) berühmlt vauch verdienen das 1703 gestiftete Gymnasium, .das 170z angelegtFräuleinstift, die vortrefflich eingerichteten und neuerbauten Kr»ken-, Armen- und Arbeitshäuser, so wie die sehr schön« Prom» ^nade auf dem Damm und der Insel bemerkt zu werden. Die Stasi ^hat einen bedeutenden Wechsel- (besonders durch das Haus Rei» ^chendach Gebrüder), Getraide, Speditions - und Zwischenhandel,mehrere Wollen-, Baumwollen- und Hanoschuhmanusacturen. Diebder neuen Schöpfungen und Anstalten, die den Flor dieses k»«' ^

des und der Stadt befördern, verdankt man dem Minister M ^Thümwel. ^

Altranstädter Frieden, geschloffen auf dem SchloffestAltranstädt bei Sützen im Jahr 1707. S. Friedensschlüsft. xg»Amadis, ein in der romantischen Rirterpoeffe sehr 2s

tühmter Name. Der Helden, die ihn trugen, gab es mehren, ^

l. Lmadis von Gallien, nach seinem Schildzeichen der Li' A«enritter, in der Einöde aber Dunkelschön genannt,«"

Sohn KönigS Perron von Frankreich und der Elisena, der Tov g.ter Königs Gavinter von Bretagne. 2. Amadis von Grft'chenland, ein Urenkel des gallischen, und Sohn Lisuarts und d« ^eOnoleria, Tochter des Kaisers von Trapezunt. Z. Amadis 0»^ saGestirn, «in Urenkel des griechischen Amadis, Sohn Agesile«b ^Königs in Colchis, abstammend von Llastrarerea, einem Kinde derLiebe des griechischen Amadis mit der Königin Aahara vom «i>casus. Die Mutter dieses dritten Amadis war Diana, ein K» tzder Liebe von Sidonia, Königin von Guindaga, mit Flerh«- dvdem Ritter von der schönen Schäferin, rechtmäßigem Sohne r» sagriechischen Amadis. 4. Amadis von Trapezunt, abst"^ Li,mcnd von Roger aus Griechenland, dem Vielgeliebten, ein" HzSohne Florrscls und der Helena, Prinzessin von Apollen^. ««Dieser Amadis ist ein Urenkel Floriscls, Sohn der Polixenatftfcarons, Prinzen von Catai. — Die Geschichte dieser Hildes Qbis für Spanien das sind, »as Earl d,r Große mit den A