82 Amethyst
st», und acht Lage darauf die Consecration. Diese Begebenheit Tifeiert die Kirche noch heute -m 7ten Dec. AmbrostuS zeigte sch Laalt Bischof in dem Glänze der erhabensten Tugenden, und "erwart insich allgemein« Verehrung, in welcher er im Z. zy7 starb. Sans!, de,leutselig, duldsam, gefühlvoll und bescheiden, gebrauchte er sm (isAnsehen nur zum Bortheil Anderer und der Religion. Seim guSchriften tragen den Stempel seines Charakters. Ihm ist auch g-!jener erhabene Kirchengesang (1« Dem« lamlamiia), der ncchjetzt mit dem Namen d«S ambros ionischen bezeichnet wird, Sizugeschrieben worden; aber in neuern Zeiten hat eine gründlich« »,iKritik dargethan, daß er nicht von «bin, sondern von einem ua- P>bekannten Berfaffer sey. ihr
»Amerika. Vom 7ysten Grade nördlicher bi» zum zSstni nieGrade südlicher Breite, i,'id vom Listen Grade bis zum zSost» PeGrade östlicher Läng« erstreckt sich dieser vierte Theil unsers Erd- GidallS, der in ßwei große Inseln zerfallen würde, könnte je du NrDurchschneidung der Landenge von Panama gelingen, wozu scheulängst die Junten de« spanischen Südamerika'« den Entwurf ge- S"»acht haben. Auf der Ostseite vom atlantischen und äthiopisch»Ocean, auf der Südseite von dem Meere, da« de« berühmt»Wagellan Namen trägt, auf der Westseite vom stillen Weltmeer! »erund im Norden vom nördlichen Ocean umspült, ist e« selbst eineungeheure Insel, die, in einer Ausdehnung von 800,0c« Q. R.vv« alle» Zoom berührt wird. Erst seit zcx, Jahren ist uns dies« derErdtheil, der, mit dem noch später entdeckten Australien gemein- ^schaftlich dir neue Welt genannt wird, bekannt; zuerst wart ??«t dre Nordwestseit«, oder Nordamerika, durch ben kühn»Schiffer Christo so ro Colombv <1492 bis 1504), daher dies«
Theil mit Recht Columbia heißen, dagegen nur die SüdostM«der Südamerika den Name» Amerika (Ameriga) führ»s»llte, da der mit Colvmbo rivalisircnde Amerigo ÄeSpocci ^(1497 bis 150Z) den südlichen Continent entdeckte. Zeh» Jab« "st
später als Amerigo glückte k« dem scharfsinnigen Balda«, d« '
bestimmtest« Kund« von dieser großen Halbinsel zu bringen; M«'geil an aber war e«, der nach Balbao (1520) die südlichste Spitz«,dem sogenannten Feuerlaude gegenüber, umschiffte. All« fetstb' .
renken 'Staaten waren ergriffen von der Entdeckung eine« nee» '
Schonplätze« für ihre svecuiative Thätigkeit. Vorzüglich loar» st'
»S die nimmer rastenden Britlen, welche den nardöstlichen Tbe» ^
zuerst zum Ziele ihrer Forschungen wachten. Der Venezianer st«' x 'bot, im Dienste Königs Heinrich Vlck., entdeckte Neukoundlard, ^und verfolgte seinen Weg bis Virginien. Beim Aussuchen einet "nordwestlichen Wege« nach Asien machten die Engländer bedeutend«Entdeckungen in Nordamerika; Cap Breton ward igsc, und N«>u ^Schottland 1550 von ihnen besetzt. Martin Frobisher berühr <15/7) U,die Straße seine« NamenS unterm 6c>stcn Grade nördlicher Brei«.und traf auf den südliche« Theil von Grönland; seitdem ^
jene Straße bis jetzt nicht wieder befahren. Franz Drak«, Eh' Me,fabelh« großer Admiral, entdeckte Neu-Albion (1579), DaM»
<158.8 bi« IZ87) einen Weg, der an der westlichen Seite Tremland« in die, nach dem Steuermann Bassin (unter dem Engiä" ^der Dvlot) nachmals ,(1616) benannte Bassin«-Bay führt. 3"dem Zeiträume von 16s? b,S 1610 entdeckte Hudson, "der v»n d>« Jodöstlichen Küste Grönland« unterm 75ft« Grade bis zum S-I»'