94' ' Angriff
die Kkrcheffgebräuche der ersten Jahrliv:nderke genau zu beobacl!» fallsstrebt. Oie> hier beschriebene, in England und jn Arlane dir!- denschendc Kirche wird die bischöfliche oder die Episcopalrir peiuch e genannt. ES geboten eider bei weitem nicht alle Englabke Hon
zu dieser Kirche. Alt nämlich unter der Königin Elisaberh ch Belc
kehrbezriff bestimmt, die kirchliche Betiaffuna Und der öffentlÄ «derGottesdienst angeordnet ward, waren Viele mit der Beideholliig eineratboliscl er Einrichtungen und Gebräuche höchst unzufrieden m» nateUSrioNgten, )>aß man sich in allem ganz nach dem Vorliiüii die
der schweizerischen Kirche richten solle Die, welche dieser M Adti
nung waren und eine eigne, Nach ihren Ansichten und Wünsidn roröeingerichtete kirchliche Gesellschaft bildeten, wurden PreSby tu Br«rianer, euch I n d ev e n den t en und So ng reg a ti ono Uji» «mgenannt, und diese, noch neben der Epitcopalkirche forrdauerntch zu iiwieder in mehrere besondere Gesellschaften getheilt. Die Jn-epeneM feinten unterscheiden stch hauptsächlich dadurch von der EpiScopaikirÄ, diedaß sie die bischöfliche Regierung verwerfen, eine völlig demorrUb wegsche Verfassung und einen einfachern Cultus haben. Wenn in S»j- störland und Irland die bischöfliche, so ist in Schottland die preilv willterianische Kirche die herrschende. Übrigens ist von der enalii»» st )Kirche zu bemerken, daß sie innigst in die Gkacrsverfaffung vm »ruflochten ist, und daß ihr« Lehret ansebnliche Einkünit! und «ich rfreiIlge Recht« genießen. Bon jeher hat aber auch die englisch- Gei4>lichkcit durch Lieberglität, wissenschaftliche Bildung und AnhäiipUchkcit an die Verfassung AeS Vaterlandes sich ausgezeichnet, llmhhaben in der englischen Kirche viele vortreffliche Kanzoiredner g«blüht, alt Tillotson, Ereaory, die beiden ErSkinbSterne, Leland, Sect in, Dodd, Gerard, WhiteaiilBlair, welcher letzte jünst durch eine neue Üverietzung in dai werdeutsche Pubücum eingeführt worden ist. kss. L'N
Angriff. Die AN des Angriff« im Kriege richtet sich theiltnach den Gegenständen, auf welche er gerichtet ist, theilt naßden gegenseitigen Streitkräften, theils nach der Beschaffenheit letTerrains. Ja der Schlacht nimmt man gewöhnlich viererlei Art« Ldes Angriffs an. i. Man greift mit einer Krönt an, die der flink . '
lichen gleichlaufend ist, wobei erfordert wird, daß man dem Feind! ^eine der lcinigen wenigsten« gleiche Front entgegenstellen kann,' a, js,,man greift mit einer sckiefen Linie an? z. man wirft beide Fl«' !.
gel auf die feindlichen Flanken und hält dir Mitte zurück? 4- m" ^
läßt die Mitte vorrücken und hält die Flügel zurück. Dies« ilrtanzugreifen ist nur in wenigen Fällen anwendbar, denn die j» ^rückgezogenen Schenkel der beiden vorspringenden Winkel könüM' , ^der Länge nach bestricken werden, Schüsse, die den einen Schmiedvon vorn treffen, kommen, wenn cS nicht besondere Umstände »«-'hindern, dem andern in den Rücken u. decal. m. Gr.siit >n»bei einer größer» oder gleichen Front nur einen Flügel an, so «df ^ ^der müßige Theil stch unverzüglich do beschädigen, wo der Feiüd,um den angegriffenen Theil zu verstärken, sich gcfckwacke ratUm einen Angriff sicher auszuführen, muffen zuvor die feindlich»Batterien zum Schweigen gekrackt seyn. Zu dem Ende muß s» ,
auf KarrLtschenichußwelte anzurücken, oder dock die feindlich-' «!' undtillerie in die Flanke zu.nehmen im Stande fern. Gebr dies nicht a»,so muß unverzüglich der Punkt, wo eingedrungen werden soll, ansv ^griff« werden, — Der Äugriff einer Festung G d. Art.) ist e»»'