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sals ist äußerst herb! in seiner ganzen düstern Herrlichkeit schwebtes über den Sterblichen. Der Kothurn des ÄschylUs hat gleich-sam ein ehernes Gewicht: lauter riesenhafte Gestalten schreiten dar-auf einher. Es scheint ihm fast Überwindung zu kosten, bloßeMenschen zu. schildernz Götter läßt er häufig auftreten, am lieb-sten Titanen, jene älteren Götter, welche die dunkcln'llrkräfte derNatur bedeuten, und vorsängst in den Tartarus unter die heitergeordnete Welt hinunter gestoßen find. Nach dem Maße seiner Per-sonen sucht °er die Sprache selbst, die sie führe», riescnmäßig. an-zuschwellen. Daraus entstehen schroffe Zusammensetzungen, Über-laden mit Beiworten, im Lyrischen oft Berschlungenheit der Wort-fügungen, und daraus große Dunkelheit. In der ganz einzigenSeltsamkeit seiner Bilder und Ausdrücke ist er dem Dante undShakspeare ähnlich. DochfeM es diesen Bildern nicht an denfurchtbaren Grazien, welche die Alten überhaupt an -dem Äschylusrühmen. Wir besitzen von seinen zahlreichen Tragödien, deren Ge-sammtzahl auf siebzig- von Andern sogar auf neunzig angegebenwird, nur noch sieben; aber unter diesen, nach dem Zeugnisse derAlten, einige seiner vorzüglichsten Werke. Sie sind: der gefesseltePrometheus, die sieben Heerführer gegen Theben, die Perser, Aga-memnon, die Choophoren, die Eumeniden und die Schutzgenossin-nen. Mißvergnügt, geringere Stücke den seinigen vorgezogen zuseheb, verließ Äschylus endlich sein Vaterland und begab sich nachSicllien, wo ihn der König Hiero sehr ehrenvoll aufnahm undwo er starb. In der Grabschrift, die er sich selbst verfaßte, ge-denkt er seines dichterischen Lorbeers nicht, wohl aber rühmt er sichunter den Siegern von Marathon gewesen zu seyn. Eine genü-gende Übersetzung seiner Tragödien haben wir in unserer Sprachepoch nicht, doch dürfen wir eine solche von H, V oß dem Sohnerwarten. Vier Stücke besitzen wir in einer Übersetzung von Stol-berg, mit den nachgestochenen Flaxmanschen Umrissen dazu. N-*Asi en. — Amerika gleich erstreckt sich auch Afi.m durch alleZonen; es läuft vom gzsten Grad östlicher bis lösten Grad west-licher Länge, und vom gasten Grad südlicher bis 77ften Grad nörd-licher Breite, in einer Ausdehnung von einer Million (nach Andernvon 763,062 oder 700,000, oder 641,082^, oder auch nur 640,000)Quadratmeilen. Im Westen von Europa durch den gewaltigen Uralund Caucasus getrennt, vom arabischen Meerbusen, vom mittellän-dischen und griechischen Meere, von dem Wasser der Dardanellen,vom Meere von Marmors, vom schwarzen und asowschen Meereumspült, dort mit Afrika nur durch die Landenge von Suez verbun-den, wie Süd - und Nord-Amerika durch das schmale Band vonPanama, gränzt dieser Erdtheil gegen Norden an das nördliche Eis-meer, gegen Osten an den großen Ocean und die Cooksstraße, dieihn von Amerika,scheidet, und gegen Süden an den indischen Ocean.
Bei den Alten gab man ihm gegen Westen den Fluß Lanais (Don),den Palus Mäotis (das asowsche Meer), den Pontus EurllMs
(das schwarze Meer) und den Nil als Scheidungslinie von Afrika (einige
Geographen aber auch schon die Landenge von Suez), fingen Nor-den da« Mare scythicum, gegen Osten das Mare Coum (östlich»Weltmeer, großer Ocean) und gegen Mittag das Mare indicum(indischer Ocean) zur Gränze. — Den Namen erhielt er wayr-scheinlich durch die Phönicier nach dem Worte welches Mit rbedeutet, weil er gleichsam in der Mitte zwischen Europa »»
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