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Asche Aeschyluö
nen. Bei der zweiten Usurpation Napoleons wurde er nach Lyongesandt, um von hier aus einen Widerstand zu organisiren; da ihnaber alle Truppen verließen, so kehrte er schnell nach Paris zurück,und ging dann mit-vudwig XVIIk. nach Gent.
Asche ist der feuerbeständige, mehr oder weniger weißlicheoder weißgraue Rückstand, der nach dem völligen Verbrennen orga-nischer Körper übrig bleibt und nicht mehr geschickt ist, das Fe'erzu unterhalten. Die Bestandtheile der Asche sind, besonders inHinsicht auf Zusammensetzung und Gehalt, nach den verschiedenenKörpern, aus denen sie herrührt, verschieden. Die vegetabilischeAsche besteht vornehmlich aus erdigen und salzigen Theilen,, welcheletztere man durch das Auslaugen absondern kann und vegetabili-sches Alkali nennt (s. d. Art ). L- fester und dichter gewebt eineHolzart ist, um so mehr Alkali gibt sie; manche Kräuter geben je-doch mehr als die Bäume, und das ästige.Farrenkraut mehr alsirgend eine bekannte Pflanze. Je trockner die Gewächse gewor-den, desto weniger liefern sie. Das Pflanzenalkali führt im-mer Kohlensäure.lbei sich. Es ist daher um so ätzender, je größerdie Hitze war, in welcher die Asche entstand und je anhaltenderund stärker die Calcination des Alkali's geschah. Völlig reinigenvon allen fremdartigen Substanzen kann man es nur durch Cry-stallisation (Vergl. Pottasche.). Von ganz anderer Beschaffenheitist die thierische Asche, besonders die aus Knochen gewonnene. Ihrbleibt ein gewisser innerer Zusammenhang; sie enthält keine Salz-theile, sondern neben der Kalkerde noch eine eigenthümliche Säure,die den Namen Phosphorsäure führt. — Der Gebrauch der Holz-asche ist bekanntlich sehr groß. Seifensieder, Bleicher U. s. w. ver-brauchen sie in ungeheurer Menge. Auch gibt sie ein treffliche»Dungungsmittel ab. . .
*Äschylus, der Vater des griechischen Trauerspiels, wurdeim 4ten Jahre der üzsten Olympiade (525 Jahre v. Chr. Geb.) zuEleusis in Attica geboren. Von seinen Lcbensumständen ha-ben wir höchst mangelhafte und unsichere Nachrichten. Er fochtfür sein Vaterland in den glorreichen Schlachten von Marathonund Salamis, sgh die Riestomacht des Darius und Terxes vor denWaffen der freien Griechen untergehen, und war begeistert von demstolzen und freudigen Gefühl der geretteten Freiheit. Mit dieserhohen Begeisterung dichtete er seine Tragödien, in welchen er nachden rohen Anfängen des Lhespis zuerst die tragische Kunst zu ei-ner würdigen Gestaltung erhob, so daß er als der Schöpfer der-selben zu betrachten ist. In voller Rüstung (sagt A. W. Schlegel)wie Pallas aus dem Haupte des Jupiter, sprang die Tragödie ausdem reinigen hervor. Er bekleidete sie würdig und gab ihr einenangemessenen Schauplatz; er erfa.nd den scenischen Pomp, er be-lehrte nicht nur den Chor im Gesang und Tanz, sondern tratselbst als Schauspieler auf. Er entfaltete zuerst den Dialog undbeschränkte den syrischen Theil der Tragödie, der jedoch bei ihm oftnoch eine zu große Stelle einnimmt. Die Charaktere entwirft ernnt wenigen kühnen und starken Zügen, Seine Plane sind äußersteinfach, abgemessen fortschreitend. Verwickelungen und Auflösun-gen kannte er nicht. Alle seine Dichtungen offenbaren ein hohesund ernstes Gemüth. Nicht die sanfteren Rührungen, das Schre-cken herrscht hei ihm; das Haupt der Medusa wird den erstarren-den Zuschauern entgegengehalten. Seine Behandlung des Schick-