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Asien
phischen Principien angenommene Eintheilung ist in Norßasien(russisches Asiens, Mittel- oder Hoch-Asien (caucasische Land-enge, asiatische Tatarei, Mongolei, Tungusien, Korea, Japan) undSüdasien (asiatische Türkei, Arabien, Persien, Indien, Tibet,China, ostindifche Inseln), so wie. die der Flußströmungen, als:
1. in das Eismeer, der Ob, Jenisei, Lena, Jndiqirka, Äolhma;
2. in den indischen Ocean, der Lnadyr, Amur, Hoangv (dergelbe Fluß), Jantsekian (der blaue Fluß), Menumrom; z. in denindischem Ocean, der Menam, Lukian, Rukian, (Jrawaddi),Burhamputter, Ganges, Godavery, Kistna, Indus, Euphrat undTiger; 4. in das mittelländische Meer, der Bojuk Minder,Orond, Barady; g. in das caspische Meer, der Ära mit demKur; 6. in das schwarze Meer, der Sakaria, Kisil - Jrmak,Kuban, und 7. in den Aral.der Syr - Darja und Karasu. —Won den Seen nennen wir den beidscher, das todte Meer, denWsn, das caspische Meer, den Aral, den Baikal, den Koko-nor.— Das Clima durchläuft alle Extreme und Mittclzuständeder Kälte und Hitze; im nördlichen gibt es nur vom Juni bisAugust Sommer, alle übrigen Monate gehören dem Winter an: dortstarke Hitze, hier Kälte bis 43 Grad R. Im mittleren sind diegewöhnlichen vier Jahrszeiten; das Frühjahr kommt oft schon imMärz, die Sommerhitze steigt von 40 bis 48 Grade R. In denSüdländern kennt man nur zwei Jahrszeitcn: die Regenzeit,vom Juni bis September, die trockene, vom September bis Aprilund Mai; im türkischen Asien, in Arabien und Persien herrschtder schreckliche Samum. — So verschieden das Clima ist, so ver-schieden sind natürlich auch die Products des Bodens auf undunter seiner Oberfläche; Getraide, Reiß, Holz, Wein, Tabak, Sa-fran, Oliven, Baumwolle, Zimmt, Muscatnüffe, Pfeffer, Ge-ivürznägekein, Ingwer, Cardamonen, Betel, Jinsang, Sago, Eo-cosnüffe, Thee, Kampfer, Papier- und Firnißbäume, Psirschen,Aprikosen, Kirschen, Pflaumen, Datteln, Caffee, Zuckerrohr, Weih-rauch, Aloe, Benzoe, Gummilak, Sandelholz!, Rhabarber, Ke-tzern, Palmen; — Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Magnet, Queck-silber, Zinn, Edelsteine, Marmor, Porzellanerde, Naphta, Salz,Marienglas.-^ In der Thierwelt findet man Rennrhiece, Pelz-thiere, Bisamthiere, Wallfische, Ecdhascn, (Springhasen, Saigack),Schafe, angorische Ziegen, Kameele, Elephanten, Grunzochsen,Büffelkühe, Pferde, Esel, Maulthiere, Affen, Meerkatzen, die Je-niseispitzmaus (das kleinste vierfüßige Thier), das Känguruh, Schna-belthicr, Tiger, Lschakals, Panther, Luchse, Bäre, Hyänen, Wölfe,Crocodille, Schlangen, Seidenwürmer, Goldfasanen, Ortolane ec.Der Menschen, mit denen dieser wundervolle Erdtheil bevölkertist, zählt man gegen 600 Millionen; nach ihrer Herkunfttheilt man sie in Finnen, Tungusen, Latarn, Mongolen, Russen,Georgier, Griechen, Armenier, Araber, Perser, Jndier, Chinesen,Japaner. Einfacher aber bringt man diese Völkerschaften unterdrei Hauptstämme, nämlich: Tataren, von weißer Farbe, di-ckem, langem, schlichtem Haare, runder Rase, eirunden Augen,länglichem Gesichte (in Westasien); 2. Mongolen von gelberFarbe, dünnem kurzem straffem Haare, gedrückter Rase, geschlitz-ten Augenlidern, plattem Gesichte (in Ostasien), und Z. Malayen,von brauner Farbe, dickem, kurzem, krausem Haare, tiefen Augen,breiter Nase, dickem Gesicht (in Südasien und auf den Jnsew)-Jm Allgemeinen haben alle Asiaten edle, einnehmende Gesichtszuge