Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
137
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Auflösung Augereav ,37

»>gt< recten Abgaben »der diejenigen Leistungen, z. B. Accife rc., welche

, »li auf bewegliche Güter und Sachen gelegt und entrichtet werden,

t li- vorzüglich solche Güter und Sachen, die durch den Gebrauch sichbuch vermindern oder gar zu seyn aufhdren. Hierdurch unterscheidet sich diel-S-r, Auflage wesentlich von Abgabe, die nur das reine Einkommen trifft. X.e»t«. Auflösung heißt in der Chemie der Prozeß oder Vorgang,lben! bei welchem sich die Grundstoffe zweier ungleichartigen Körper so

du mit einander verbinden, daß die vorige Vereinigung getrennt, und

nicht durch die neue Verbindung ein neuer, anders als beide vorige, zu»ei»! sammengesetzter Körper gebildet wird. Dies kann nur geschehen,Zeit wen» wenigstens in einem dieser beiden Körper dich Grundstoff»rach> getrennt sind; dazu aber wird erfodert, daß einer derselben in et-liche» nem flüssigen oder dampfartigen Zustande sey, da feste Körper nicht

-da»- auf einander wirken. Die Chemisten pflegen den flüssigen Körper

> tm das Auflösungsmittel, den andern aber, der sich bloß leidend zu

Seist! verhalten scheint, den aufgelös'ten zu nennen. Dieser ist indeß kei»

ichti, neswezs leidend, sondern beide üben wechselseitig ihre Thätigkeit

liniz gegen einander aus. Alle Auflösungen sind Wirkungen der Anzie-

l d« hung zwischen den Theilen der Körper, 'oder Wirkungen der Lt-

traction bei der Berührung. Sie treten ein, wenn die Anziehungt ist, zwischen den Theilen ungleichartiger Körper stärker al« der Zusam-

ngk» menhang der Theile jedes Körpers einzeln für sich ist, und dau-

br». crn bis zur Sättigung (s, d. ), deren Grade sehr HZusig von

; ga der Temperatur abhängen. Vermag die Anziehung den Zusammen-

ch», hang der Theile nur in flüssigen, nicht aber in festen Körpern zutrennen, so erfolgt nur Adhäsion. Man unterscheidet Auflösungen,«»> auf naff-m und Auflösungen auf trocknen, Wege. Bei jenen muß8kl«> von beiden Körpern wenigstens der eine schon im flüssigen Zustande

c sich befinden, bei diesen aber müssen sie erst flüssig gemacht, d. h.

dm geschmolzen werden, wenn sie einander auflösen sollen. — In der

,nit Musik heißt Auflösung die nothwendige stufenweise Fortfchrci»

wisi tung einer Dissonanz in ein consonirendes Intervall. Die Disso»

Plis nanzen treten bei ihrey Auflösung gewöhnlich «ine Stufe abwärts

: k>» und nur die sogenannten übermäßigen Intervallen gehen zur Auf-

, dü lösung ein« Stufe über sich. Der Schritt, welche» dabei die

P Grundstimme macht, bestimmt das Intervall der Auflösung. Bei

>jik» den regulär aufgeführten Dissonanzen, d. i. bei den in dem schlech»

j»« ten Tacttheile vorbereiteten, fällt die Auflösung immer wieder auf

den schlechten Lacttheil; die irregulär, d. i. die im Durchgänged!v gebrauchten Dissonanzen werden auf der guten Tactzeit aufgelös't.

ihr» Über die Auflösung des Canons s. Canon.

e»u Aufriß nennt man in der Baukunst die Zeichnung der Au«

ßenseite oder Fahnde eines Gebäudes, geometrisch und nach ver»r fl! jungten, Maßstabe. Man nennt ihn auch, zum Unterschied einet

jdi! perspektivischen Risses den orthographischen, weil in einer solchen

So Zeichnung alle Höhen und Breiten des Gebäudes und seiner einzel-

i»<» genau angegeben seyn müssen, um den Werkleuten zur

W beständigen Richtschnur zu dienen.r,fl Auge, s. Gesicht.

§<«' ^ Augercau. Späterhin kehrte er von dort zurück, blieb ohn»

Anstellung und übernahm im Juli igiZ den Oberbefehl der ini»u Bayern aufgestellten Armee, mit der er nach Sachsen zog und anldst Leipzigs Schlacht Theil nahm. Beim Einrücken der Wirten

gsj< rn Krankreich com mandirte er in der Richtung von Lyon. Er wurde