Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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145
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Ausstellung

I4-S

, HauptwallS gebrauchen kann. Daraus erhellt ferner, daß dke, Außenwerke, welche der Feind, nachdem er sie erobert, zum Nach»

' theile der Hauptwerke gebrauchen kann, mit einem Graden, wel». cher in den Hauptgraben läuft, zu umziehen sind. Dieser Grabendarf nicht breiter als sechs bis acht Ruthen gemacht werden.1 ^ Wenn das Außenwerk aus gleich langen Facen besteht, die eineneingebogenen Winkel machen, und durch lange Brustwehren an denGraben gelegt werden, so wird solches eine Schecre genannt; undrww iwar eine einfache, wenn es nur zwei Facen; eine doppelte,wenn es mehr als zwei Karen hat. Und dies heißt alShgnn Schwal»löre» benschwanz oder Pfaffenmütze, - wenn die Brustwehren, womit sie^ an den Graben gehängt worden, unten näher beieinander sind/ M Besteht das Außenwerk aus nicht gleich langen Facen,

roii ^ mird ?S vor die Seite eines Ravelin« gelegt und ein« Brilleie«t genannt. Besteht ein Außenwerk nicht allein aus Facen, sondern«uS Flanken, so «erden diese entweder mit Cortinen ver»ldir knüpft oder nicht. Ist dies der Fall, so wird da« Außenwerk einde dit Mond genannt. Besteht endlich das Außenwerk aus Fa»

ww sanken und Cortinen; so sind entweder zwei halbe Bollwerk«

mibl Collie, oder es sind ein ganzes und zwei halbe Voll»

«nun» mit Cortinen zusammengehängt. Ist jenes, so heißt eS ein'111 Horuwerk. ist dieses, ein Kronwerk. Die Brustwehr, womit dke» rik Äußersten Spitzen dieser Merke an das Hauptwerk gehängt werden,si j» heißen die Flügel. Diese gehen entweder unmittelbar viS an denciiatl Hauptgraben, oder sie werden durch einen besondern Graben an.-ronii . Hauplgraben gehängt. In diesem Fall wird e« ein detachir-if-iM Horn- und detachirte« Kronwerk genannt.

Lud . Ausstellung nennen wir die öffentliche ZusammenstellungLande oder Listricte von Zeit zu Zeit h.rvorq.irach»

„arm lyre Beziehung auf ^he^n Zw ^ zunächst

M«, niste der gebildete« M'",chen vor der 2> dustDefriedi»D nur aus Vervollkommnung und Berfun g ^ g,benS ge»

weit» gungsmittel der nothwendigen Bedürfniss Kunst»

c 2". ächtet ist, den Vorrang hat, so feinern

ausstellung zu hören. In einem andern ud«g^ erfodernde,

eMil umfaßt die Kunst jedoch ;ed«, dargebotenen Stoffe,

Bearbeitung und Bildung der von der Nat Fleiße»

i wodurch sie zugleich von den Produclen eines m-ch

, iH unterschieden wird. Da nun d'« ^ mmnung

lSfF tern Sinne, wie alles Menschliche, einer V zu»

dM Unendliche fähig sind, theil« r" - ihre Form,

Erreichung des äußern Zwecks, theils Bezreh g f ^ Wohl»

tiB. welche diesem Zwecke immer entsprechender, und l schone»

gefälliger gebildet werden kann, wodurch si!, ^nen derL Kunstwerk erhebt; so sind auch sie rn Borbt S ^bunden

,-esv Ausstellung nicht nur werth, sondcrn beid^^".""ieser AuSstellun-eal^ Kunstausstellungen genannt werden. D-r Zweck '^r,ueö aber leuchtet von selbst ein, vorzüglich E und^ebür»

Künste blicken, deren Werke der Ausstellung fäh^ gebil-

il" l«'- Einige Kunstwerke nämlich »erden vor dem A -^erie, soi ^ dtt oder ausgeführt ^theatralische iiiid mugkalische st Weisew>- die Werke der Baukunst) oder können doch auf leichr^vor da« Publicum gebracht »erden, — d»e pocttichiß«" »-nu. «ex. s-Luppl. Dd.) eO