Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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>62 Balboa Ballistik

«vd Europäer kamen. Die ganz« Volkszahl schätzt man auf etm ,Lcxv. Man schildert sie als gastfrei, gefällig, genügsam und;»frieden- ^

Balboa (Dasco Nun«; de) war in Spanren gegen das 7-1475 geboren. Nachdem er in jugendlichen Ausschweifungen staVermögen verschwendet hatte, beschloß er, in der neuen Welt lea »?Glück zu versuchen und begleitete B-stidas auf seiner ersten Reis ^nach der parischen Küste. Nach seiner Rückkehr nach Span«häufte er neue Schulden, und entging den Verfolgungen seinr ^Ghäublger nur dadurch, daff er sich heimlich an Bord eines Schi» ^fes bringen lieh, das nach Westindien ging. Enciso, der esfehligte, war über das Betragen des jungen Costilianers so erU 77tert, daß er ihn auf einer wüsten Insel aussetzen wollte; bald Äamußte er die Talente-und den Ruth Walbva's bewundern, der i.,nachdem das Schiff in dem Busen von ilraba gescheitert war. Er ,,7tiso und die, Mannschaft nach Darien führte. Und gleich nach sei- ^n«r Ankunft über M» Indianer «inen vollständigen Sieg ersetz-keine Gefährten ernannten ihn dafür zu ihrem Anführer. D«erste Gebrauch, den Balbca von seiner Gewalt machte, war, dcj ^tr Enciso mit schweren Anklagen überhäufte, ihn gefangen ich« ^und seine Güter einzog. Diese Ungerechtigkeit ward nachlier kk ^Vorwand seines Sturzes. Walboa durchzog das Land, deiskSchrecken er ward, an der Spitze seiner Spanier, und bcsteuilS zx,ei dermaßen, daß das Fünftel des Königs in kurzem auf hunderttausend Thaler stieg. Ein junger Cazique, der die Goldgier U-Spanier wahrnahm, erbot sich, ihnen ein Land zu zeigen, wo ist ^ses Metall zu den gemeinsten Geschirren verbraucht ward., Knmachte sich auf den Weg, und der Indianer führte sie nach dff D,ungeheuern Reiche von Peru, das jedoch Balboa mit seiner geti'W x,Mannschaft nicht anzugreifen wagte. Er begnügte sich, Erkundigung l,von demselben einzuziehen, und im Namen des KönigS voff Äf Mnien, seines Herrn, Besitz von dem großen Ocean zu nehmen, i» P,sen unabsehbare Fläche sich vor ihm ausbreitete. Als er nach vid chMonaten nach Daricn zurückkam, belastet mit Gold und Perle-, mfand er zu seinem Erstaunen einen neuen Statthalter,, Pedrarüi, zudem er nach Ferdinands Willen gehorchen sollte. Balboa, emM x?über diesen Undank, fügte sich dpnnoch, und wurde im folgende« tzxJahre zum Vicekinig bet SudmeerS ernannt. Pedrarias söhsü rnsich zwar scheinbar mit ihm aus und gab ihm sogar seine Tatze tzzur Ehe, ließ aber bald nachher ihm wegen seines Betragens 1» xigen Enciso und wegen anderer vorgeblichen Pflichtverletzungen ta ceProzeß machen und ihn zum Tode verurtheilen. So ward geboa, 42 Jahre alt, 1517 enthauptet. Der König von Spania Laverlor in ihm seinen besten Offizier, der Pizarro in der Snlis dackung von Peru zuvorgekommen seyn würde, und unter dem tu> g,ser furchtbare Eroberer sich gebildet hatte. , k«

"Ballistik ist die Lehre von den Bahnen geworfener K-rpn pein der Luft. Sie macht einen Theil der höhern Mechanik aus, 1»« nkist, besonders für die Artillerie, zur Theorie des Bombenwcrfl«' ichwie auch der Ladung und Richtung des graben Geschützes, witz!4 tr.Die Körper werden entweder senkrecht, oder horizontal,, cd» ffgschief geworfen. Mit der aus dem Wurfe entstandenen DeweE? »°verbindet sich der durch ihre Schwere bewirkte Fall. äst dersenkrecht, so bleibt die Bewegung geradlinicht, und wird,