Bambrrg ,6z
öer Wurf von oben herab geschieht, durch den Fall beschleunigt,^ wenn aber der Wurf von unt-n hinauf gerichtet ist, retardirr und^ ^ wdlich ganz aufgehoben, worauf der Kdrper durch die bloße Wir«kung seiner Schwere wieder herabfällt. Bei horizontalen und schie-. ^ s,n Würfen aber, wo die Richtungen des Wurfs und der Schwere-,f 7 Winkel mit einander machen, entstehen Bewegungen in krummen' Einten, welche, nach den von Galilei enltecktcn Gesetzen fallender. Äörper, Paraoeln seyn müssen, in so fern der Widerstand der Luft»ich!« dabei ändert. Die aus den galileiichen Sätzen hergeleitetenkehren bilden die parabolisch« Theorie der Ballistik,-rbrd welcher sich die geworfenen Körper INI luftleeren Raume be-kkgin würden. Die Aufgabe aber, die durch den Widerstand derruft in der Theorie bewirkten Abänderungen zu bestimmen, heißtdas ballistische Problem, und ist nach verschiedenen fruchtio-siu Bemühungen Anderer von Tempelhof in seinem Lombardierhrurrien aufgelöst worden. Luch gehören zur Anwendung derA Ballistik noch Untersuchungen über die Geschwindigkeit, welche La»dangen von bestimmter Stärke den abgefeuerten Körpern mitthe»,leo« Berechnungen der Zeit, welche die Bombe zur Loilen-
_ dsnz ihres Laufs braucht u. s. w., wir denn die ganze Geschütz.>ev- °»f 'hr beruht.
'Bambcrg, ein ehemaliges Hochstikt im fränkischen Kreise,dech Culmbach, Anspach, Würzburg und Coburg, welches bg
' kß ^^ratnirilen mir igo bis 200,000 Einwohnern enthielt. Vor^ ist , gehörte das Land meistens den mächtigen Grafen von Bo-M - nach deren Abgang 998 Kaiser Heinrich II. die Grafschaft
h» ^ zu verwandeln beschloß, welches auch iex>6 geschah,
ob« Kaiser und seine Gemahlin Kunigunde bereicherten das Hoch-e ^lkhvlich, und der kaiserliche Kanzler Eberhard wurde 1007Ä- ^ Li>chof. Ferner verordnete Heinriiy II. im I. 1019 den^ König „n Böhmen zum Oberschenken, den Churfürsten ron dervL ' ObertruchftZ, den Churfürsten von Sachsen zum Ober-
"^scha'g und den Churfürsten von Brandenburg zum Odcrkäm-des Bisthums, so daß sie diese Ämter von jedem Bischof>"Ä ^eben empsingen. Diese Feierlichkeit geschah jedesmal zu Nürn->n der St. Egidiencapelle. Jene vier Churfürsten hatten wie-cknü , bier ansehnliche Geschlechter in Franken mit den vier Unteräni-Lie Auf dem Reichstage hart« der Biichof die vierte
s» 1 unter den geistlichen Fürsten. Er wurde von dem Domco-da »'i ^Elches aus zwanzig Capitularhrrrev und vierzehn Domi«Ball ? ^staud, aus dessen Mitte gewählt. Die Einkünfte betru--io 875 ,voo rhein. Gulden. Im I. uMg kam dieses beträchtliche-!i!- ' dem Titel eines FürstenthumS als Entschädigung an
iü> ,,.v'^"^auS Pfalz-Bayern; der Bischof ward mit einem Jähr-ten Fl. abgefunden, und daS Domkapitel nedst vie-
r"!t »i-f« eingezogen, wodurch die Landeseinkunfte sich verdoo-
uH ,die Beschaffenheit des Landes anlangt, so sind die
füll» ick.n und südlichen Theile rauh und waldig; dagegen ist zwü-kraid o°tlhheim und Brmberg der Boden sehr fruchtbar an Ge-oHst stand» Dbst. Dennoch scheint das Landvolk in keinem Wohl-wtS von Die Manufacturen und Fabriken sind im Ganzen
?>ui liest ^^°den Bedeutung. Die Hauptstadt gleiches NamenS»er 'n . Seiten der Pegnitz und zählt gegen 20,v« Einwoh-su ihren Sehenswürdigkeiten gehör: die neue fürstliche R»«
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