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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Bayern 201

tdn „seiner unverletzbaren Ergebenheit" — standen in zu offenbarem

da» Widersprüche mit der wenige Granden Absenkung dieser Er-

»R öffnungen beschleunigten Abreiw des Chursürsten von Rymphen-

ii«d bürg, mit der Abschiebung aller Gruppen und Kricgsbcdurrniffelign nach Franken, und mit den verschiedenen Maßregeln und Anstalten,

stÄ die seit 8 Woche» schon getroffen worden waren. Mrn muß daher

um wohl glauben, daß Bayern schon früher in Frankreichs Interesse»in gewesen sey. Daher sagte auch der französische Kaiser: „Ich mußW meinem Alliirten schnell zu Hülfe eilen — der Churfürst von Bay-uob ern ist aus seiner Hauptstadt vertrieben." Der Friede von Prcß-

Lb bürg machte dem Kriege, in welchem Bayern gegen 30,000 Mannle- seiner Truppen mit den Franzosen vereinigt hatre, ein Ende unddm verschaffte diesem Staate eine Vergrößerung von 500 O.> M.Ziid mir 1 Mill. Einwohner, seinem Regenten aber die k ön ig l ich eu»i Würde mit voller Souverainetät, dagegen dieser Wür.z-inkii bürg abtrat, welches nun zu einem besondern Churfürstenthum er-iuD hoben wurde. Jetzt setzte Bayern, (gleich Wirtemberg und Baden)Mtt sich auch in den Besitz der in seinen Gränzen enclavirten reichs-M» ritterschafrlichen Besitzungen. Das mir Frankreich neu ge-Si»' knüpfte politische Band ward durch die Vermählung der Prinzes-sin Augusta, des KönigS Tochter, mit Eugen Napoleon, dem zumeine! Vicekonig von Italien ernannten Stiefsohn des lraiizösnchen Kai-

All^ secs, nur noch fest.r geknüpft. Unmittelbare Folgen dieser innigen

,..A> Vereinigung waren die Vertauschung Bergs, das Bayern an Nu-ll ü poleon abtrat, gegen Anspach, welches Preußen an Frankreich ge-Fett. gen Hannover überlassen hatte, und endlich der wichtigste Schritt:

. D die Unterzeichnung der rheinischen Cvnfdderatronsacte (raten Aug.uoh i8c>6), wovei Bayern die Verbindlichkeit zur Stellung eines BuneE» deScontiuqents von zo,o«o Mann von jeder Waffengattung, undo,oc» die Befestigung der Städte Augsburg und Lindau übernahm. Zu-e„ i» gleich überließ der König einige Parzellen an Wirtemberg, wofür

bah er Nürnberg, die innerhalb der Markgraffchaft Buigau gelegenen

!ig«> kommenden des deutschen Ordens (Rohr und Walvstette) und die

e i» Lehnshcrrlichkeit über alle bis dahin noch verbliebenen rcichsunmit-

gB tclbaren Länder der Fürsten von Schwarzenberg, Öttingen, Ho-he^ henlohe, Thurn und Taxis, Fugger u. s- w. erhielt. Ein be-st"'' w"rercr mit Wirtemberg abgeschlossener Tractat (izten Oct. igo6)Knt gab ihm noch über mehrere Rittergüter die Souverainetüt. — Inaein> Folge der durch die Bundesacte übernommenen Verpflichtung mußteirßN «anerns König im Jahre x»o6 an dem Kriege gegen Preußen-er' «-heil nehmen und tgoy an dem Kriegs gegen Österreich (aus des-,h«! ss» Erergniffen, in Beziehung aus Bayern, wir des Aufstan-»v rn Tyrol gedenken), nach dessen Beendigung Bayern bedeu-!-»'> renve Vergrößerungen, theils auf Kosten Österreichs, theils durchf^Mchvexträge mit Wirtemberg und Würzburg erhielt; aber frei-M ma, noch bei wcitem nicht im Sinne der ZusicherungE. (vom mosten April xgoq): „Ich werde Bayern ss

er>' g ß machen, daß es in Zukunft allein gegen Österreich kämpfenst/i! r»„e,'.'»!>—, , "" Jahre 1812 der Krieg zwischen Frankreich undlosbrach, stellte Bayern das ganze constitutionsmäßige^u/'s '"ue zur französischen )lrmcc, deren Schicksal eS"st"! denkwürdigen Feldzuge in vollem Maße theilte;

st". Trümmer kamen von acht und drerßigtauseich

mayern m Frühjahre 1ZIZ iurckck. Dach stellte Maximilian Ja,