Beattie
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putatkon. Alle Untergerichte, MunicipalrLthe'und Gemeinde-räthe sind dem Veneral-Commissariatc untergeben. — Die Justiz-behörden sind: das Oberappellationsgericht, die Appellations-gerichte (für zwei Kreise eins) und die Untergerichte. — Die Kir-che n v epfass u ng der Catholischen ist noch nicht definitiv organi-sirt. Das Königreich ist in neun Bisthümer (Augsburg, Bam-berg, Brixen, Eichstädt, Freisingen, Constanz, Paffau, Regens-burg und Salzburg) eingetheilt. Für die Protestanten gibt esein protestantisches General? Eonsistorium. Als Mitglied des(auf dem Wiener Congreffe neu errichteten) deutschen Bundesführt Bayern bei den Bundesversammlungen 1 Stimme, und inreintretende» Pleno, nach Verhältnis feiner Größe, 4 Stimmen.—Unter der musterhaften Regierung Maximilian Josephs hat Bayernübrigens im Allgemeinen eine hohe Stufe der Cultur in jeder-Hinsicht, in Vergleich mit dem, was es noch vor 2c> Jahre» war,erlangt. Während Landbau, Manufacturcn und Fabri-ken sich erhoben haben, die Polizei in allen ihren Zweigenvortrefflich gehandhabt wird, sind die Erziehungs- und wis-senschaftlichen Bildungsanstalten stets ein Gegenstandder besondern königlichen Fürsorge gewesen, welche liberal und geist-voll für die Menschenerziehung und höhere Geistescultur wirkt.Der öffentliche Unterricht ist vortrefflich und eigens entworfenenInstruktionen unterworfen. Universitäten sind zu Landshut2"° Alavgen (die zu Jnspruck und Salzburg sind aufgehoben).2» München befindet sich auch eine C en tral - Veterinär-Schule für das ganze Königreich, woncben wir auch des land-wrrthschaftlichen Vereins für ganz Bayern gedenken. DieAk ad em 1 e d er W i s sen sch a ft en und die der bildendenKünste zu München besitzt mehrere ausgezeichnete Gelehrte des^n- und Auslandes, und man verdankt ihr bereits schöne Resul-tate ihrer wahrhaft großen Anstrengungen. — (In dem Artikeluvteiier Congreß werden wir bei Darlegung der Resultateverweisen )^^ Bayern zurückkommen, weßhalb wir dorthin
Vtattie (James), als philosophischer und poetischer Schrift-unvorteilhaft bekannt. Er war ipZ-z in der Graf-jn Schottland geboren, ward Professor der Mo-^ ° °piue »n der Universität zll Edinburgh, und dann zu^ iMZ starb. Er hatte nicht die Liefe und Gründ-Landsmanns Hume, gegen dessen Skepticismus erei'n/nnr "^6 Reid und Oswald zu gleicher Zeit auftrat, abervon » ""d Leichtigkeit, die sich dem gemeinen Menschensinne,
ann-f^e. m er ausging, und an welchen er bei Vertheidigung derunr--Wahrheiten appellirte, sehr empfahl; daher er auch, ^!?^hiiosvphe-n einen vorzüglichen Rang behauptet,tur , philosophischen Schriften sind ein Versuch über die Na-nnt )(u"ränderlichkeit der Wahrheit (zum ersten-Cosen^O' Edinb.; in der fünften Auflage 1774, London; deutsch,Lein, *772 und Leipzig 1777 auch in Beattie's Werken,
177Y und l78c>, 2 Bde. 8. ); der Psychologie
ceuco I7Y0 (deutsch von Moritz, Grundlinie ^ )
.0. I Lhl. L.), eine Pl-oorv ok tkr 0 1 a-> 8'" 8 ^788,^(deutsch von MeinerS 177Y, 2 Bde. 8.)> endlich ,--/yon K>
kritisch« Abhandlungen, London :7L3, 4- (deuts)
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