Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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2ZS Berg

war aber in dem darauf entstandenen Kriege zwischen Frankreij wiund Preußen im Jahr 5306 der Hauptschlag in Thüringen gegen gcdie Preußen geschehen, als Napoleon durch ein Beeret vorn 2Zst!» sieOct. disstlben Jahres nicht nur alle preußischen Länder diesseits Nder Elbe in Besitz nahm, sondern auch erklärte, daß nebst andern drFürsten auch der Fürst von Fulda aufgehört habe zu regieren. Va» diden im darauf folgenden tilsiter Frieden (am oken Juli 1307) v°» fuPreußen abgetretenen westphälischen Provinzen verband Napoleon Ahernach durch ein Beeret vom iston März 1303 mir d m Großher- n<zogthume Berg den p-eußischen Antheil von Münster (es bcQ. M., 130,000 E.); die Grafschaft Mark (46 Q. M., 138,0°° s»E.); die Grafschaften Kecklenburg und Lingen (15 Q. M., ar45,000 E>); und die Abteien Elten, Essen und Werde» de(8 Q, M., 23,000 Einwohner). Nachdem Napoleon seinen Brn> inder Joseph, der seit dem zosten März 1306 König von Neapel Tgewesen war, auf den spanischen Thron erhoben hatte, erklärte » Eden bisherigen Großherzog von Berg, Joachim Murat, zum Ks- n

nig von Neapel. Di er trat seine Regierung am isten Aug»» te

I803 an, und das erledigte Großherzo gthum Berg wer« ALis zum ZteN März 1309 für den Kaiser Napoleon adminismrt stAn diesem Lage ernannte er seilten Neffen, den damalige» nKronprinzen von Holland, ^Napoleon 'Ludwig (gst>> ^am Uten Oct. 1804), zum Sroßherzog« von Berg, behielt sich M Adie Regierung und Administration des Landes bis zür VolljähM ^keil des Prinzen Napoleon Ludwig vor, und übernahm zugleuf "die Erziehung des Prinzen. Seit dieser Zeit wurde die Regierungdes Großherzogtbums von den drei Ministern des Innern, °»Justiz und der Finanzen, unter Leitung eines kaiserlichen CoiN >rnissirS geführt. Das Land, welches die Herzogthümer »er-, »

Clese Münster, die Grafschaften Mark, Lingen, Lecklenburg umDortmund, und die standesherrlichen Bezirke umfaßte, enthielt Zh .Quadratmeilen und wurde 1309 in vier Departements, Dep--Rheins, mit Düsseldorf, der Hauptstadt des ganzen Landes;-Lep- ^der Sieg, mit der Hauptstadt Dillenburg; Dep. der Ruyr, hmit der Hauptstadt Dortmund; und Dep. der Ems, m» ° hHauptstadt Münster, getheilt. Durch die Vereinigung der V<ye> gde-, Maas-, Rhein-, Weser-und Elbmündungen mit u

am roten Dec. 1810 verlor es 60 Q. M., wofür es ine Gt 1schaff Reklinghausen von zwölf Q. M. erhielt, so daß es st» ^noch 260 QM. mit 769,000 Einw. enthielt. Das 2 ahr i 8 s 3 ' „

digte hier die Franzosenherrschast, und in Folge der ^

wiener Kongresses nahm am zten April 1815 der König ^

Preußen wieder Besitz Xs. Preußen). Berg ward ein Bestand«, ^

der Provinz Eleve und Berg und der Regierung zu ^ull r,

untergeordnet, die sich über das jetzige Herzogthum Berg esst h

welches auf beiden Seiten des Rheins, außer dem alten H g

thume Berg, mit Broich und Styrum, Essen und Werde», v

von Nassau und Oranien abgetretenen Landestheile, die »c s>

dischen Besitzungen zum Theil, die solmsische», welche un» , 3

sau gestanden, die Herrschaften Homburg, Gimborn uno ß

auch Wiedenburg ferner die Kantone Urdingen, Neerste, ^ vOdenkrrchen, Elfen, Reuß und Darmagen in sich faßt. ?

Beförderung der Industrie hat die lange Regierung ds" s

sten Carl Philipp Theodor von 174z bis 1799 am mersten