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di< -eleganen Hcrzogth um s Berg (70 Q. M-, 294,700 E.), und Preu-ße» ßen in dem Besitze seines eben daselbst gelegenen Theils des Hcr->iz zogthums Eleve (24 Q. M., 77300 E.) blieb. Die Lage der Dingtu- ward aber verändert, als der preußische Minister Graf von Haug-m witz kurz nach der Schlacht bei Austerlitz am iztcn Dezember 180Kjy «inen Lractar zwischen Frankreich und Preußen schloß, in welchemn, Frankreich das Churfürstenlhum Hannover an Preußen abtrat,nz und Preußen dagegen die Fürstenthümer Anspach, Neufchatel und
,0 Eleve diesseit des Rheins der Disposition des Kaisers Napoleonh, überließ. Nach einem zweiten Tractate vom azsten Februar 1806,
stl welcher zu Paris zwischen Haugwrtz und Duroc abgeschlossen ward,
ch! nahmen die Franzosen von diesen Ländern Besitz, wogegen Han-oi! nover dem Könige von Preußen übergeben wurde. Das von Preu-
,!> ßen abgetretene Fürstentbum Neufchatel und Walengin gab der Kai-en ser Napoleon dem Marschall Berthier, und das Fürstenthum An-aß fpach dem Könige von Bayern, wogegen dieser das am Rhein gese-ll gene Herzogthunr Berg dem Kaiser Napoleon überließ. Aus die-
ia< sem von Bayern abgetretenen Herzogthume Berg, und dem diessert
rl- des Rheins gelegenen preußischen Herzogsthume Eleve, bildete Na-
oit poleon «inen neuen deutschen Staat, dasHerzogthum Berg,
,i- zu dessen Herzog und Regenten er am igtcn März 1306 seinen
!», Schwager, den Prinzen und Reichsmarschall Joachim Murat,
du ernannte. Dieser neugeschaffene Staat umfaßte bei seinem Entste-ll den 94 Q. M. und 372,090 Einwohner. Als wenige Monate
m nachher die Stiftung des Rheinbundes die ganze politische Form
So des westlichen und südlichen Deutschlands veränderte, so wurde
!-t der Herzog Joachim von Berg und Eleve eines der ersten Mrtglie-
?,! der dieses Bundes und nahm in Folge dessen den grvßherzvglichen Ti-lg tel an, so wie denn auch der neue Staat von Eleve und Berg seit
lti> dieser Zeit das Großherzogt h um Berg hieß. Der Rang
st, des Großherzogs wurde zwischen Baden und Hessen bestimmt, s»
wre mit demselben auch alle Rechte, Ehrenbezeigungen, und Bor-chl ß"ge, welche der königlichen Würde zukommen, verbunden wur-
!» 3 » Folge der Bundesacte ccdirte der Herzog vem Nassau
im dem Großherzoge von Berg Stadt und Gebiet von Deutz (Duyz),:ü Stadt und Amt Kön ig swin ter und das Amt Billich. Un-
-r- ter die Eouverainität des Großherzogs von Berg kamen, auße»:
s- den innerhalb seines neuen Gebietes enclavirten ritterfchaftliche»
!» B-sitzungen, zum Theil der Fürst von Nassau - Lram'en, zum Theil-i- «er Fürst von Wied-Runkel; her Grafvon Bentheim-Steil»-N'r t (28 Q. M., 44,000 E.); die Grafen Gim born und R e u-ji stadt; die Besitzungen des Grafen Walmod en - Gimbornei M. 6.500 E.);'hie Grafschaft Horstmar, welche dem
d- Rhemgrafen von Salm gehört (Z 4 Q. M., 4700 S.), zumjTheil
rg »er Herzog von L 0 0 z; die Herrschaft Styrum, dem Grafen von
,n mmburg - Styrum zugehöhig; die Herrschaft H« rdenberg, dem>» »»" Wendt zugehörig; die Herrschaft Wildenberg,
i' Grasen von Hatzfeld zugehörig; hie Herrschaft Bruch, d»
t' des Prinzen Georgs von Darmstadt, einer geborn«» Grä-
Leiningen zugehörig, von der sie an die Kinder diese-H ^E>st fallen werden; die Grafschaft Homburg am lin-
' rm Mainufer, dem Grafen von Sayn - Wittgensttzü» - Kerleburg ge-- ""d die Herrschaften Westerburg und 'Schadeck, den
« -we; lknre». der Grafen von Leinkngen - Westerbuch zugthörig. Kau«
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