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frühesten Jugend an mit einer Schwäche und einer Kränklichkeit un
des Körpers kämpfte, welche sein ganzes Leben hindurch ihm kein« Ha
Gesundheit für einen länger» Zeitraum gestaltete. So sehr er auch »e
für den sinnlichen Genuß gestimmt war, durfte «r sich ihm deßhalb fei
nur mit der weisesten Sparsamkeit und Vorsicht erlauben, wai ni>
dem Vater auch nicht ganz gefiel, der bis in sei» spätes Alter st fiel
zu Genuß als Arbeit einen unverwüstlichen Körper hatte. Aber tu
«ie hat Berger über die mürrische Strenge geklagt, mit welcher»erzogen» und noch als reifer Jüngling behandelt wurde. Er w
schloß sich ganz an seine sanfte und liebevolle Mutter an, und sü fch
beide vereint ertrugen leichter die Launen des Herrn im Hauste so
Weil dos Gymnasium in Oldenburg damals kerne vorzügliche Lehr« eil
anstatt war, ließ dieser seinen Sohn durch Privatlehrer bild!», ab
die er nicht aus den Eingebornen wählte, und hatte das Glück, ü»
wenigsten» zwei vorzügliche Ausländer in sein Haus zu ziehe», »ei
welche sehr auf die Bildung in Oldenburg gewirkt haben und v«r» la>
ziemlich durch eine edlere Kanzelberedsamkeit, als man dort gn n«
wohnt war. Einer von ihnen, ein Schüler von Heyne, Micha» «e
lis und Walch, ist in der Uterariichen Welt bekannt, filzen. - u«
Mit trefflichen Vorstudien ausgerüstet, ging Berg.r auf die Univen tu
fktät GLtting-n, um sich nach dem Willen seines. Vaters der Recht*Aelahrtheit zn weihen. Allein der Eifer, womit er ihr oblag, ehwurde bald durch Krankheit unterbrochen, so daß er in die Heb "Math zurückkehren mußte, um seine Gesundheit einigermaßen wst> ßHderherzustellen. Er ging zum zweitenmal« nach GLttingen, u»> Awußte nun heitern Lebensgenuß und angenehme Studien mit d» «ßernsten so zu mischen, daß sein. schwacher Körper die Anstreng»»' .gen für diese letzten bestand. Über Alles ging ihm die Freude arder Natur, und die glücklichsten Stunden verlebte er an schön» "Lagen in den Thälern, auf den Bergen in der Nähe Göttingeist. ngAm meisten und innigsten lebte er mit seinem Landsmann, dem ^storiker Woltmann, welchen er bei seiner Rückkehr auf die U»vversität daselbst fand. Auch er liebte das Studium der Geschichte,der Politik und Poesie vorzüglich und ist dieser Liebe treu gebli!'ben, wie neben den eifrigen Rechtsstudien auf der Akademie, st »sn dem juristischen Geschäftsleben, weiches ihn Nach seiner Heimkehrj» das väterliche Hau« bald nach Eutin, doch auch noch bei M' . >leiten seines Vater« wieder nach Oldenburg führt«. Rechtschaffe» .auf das strengste, pflichtmäßig, sowohl unterrichtet, al« durch'bringend und scharfsinnig bewies er sich als Richter. Vei»»»Zartheit seiner Empfindung, bei aller Sehnsucht nach einem g>' ,
Wissen idyllischen Leben, wodurch er vorzüglich »n Rousseau g«' „
fesselt ward, hatte er überaus scharfe Züge im Eharakter, ^bisweilen sogar hart schienen, und vorzüglich ihnen mag er v« «dankt haben, daß er das richterliche Geschäfttleben ertragen ko»»te, welcher seiner Gesundheit und allen seinen übrigen Neigung» ^Line Last war. Das bedeutende Vermögen seines Vaters gewayri ^Ihm indeß auch, daß er die einzige Leidenschaft, die er heg' ' ^
nämlich für die schöne Natur, von Zeit zu Zeit befriedigen konm - ^
Pyrmont mit seinen kräftigen romantischen Umgebungen, , welg ^er jeden Sommer besuchte, war ihm besonders werth. Deine gßern Reisen in Deutschland, der Schweiz, Frankreich ündJtmsind durch seine Briefe bekannt, in welchen sich lebendig »er s ^abdrückt, womit er vielseitig und fei» da- menschliche »«>»»