Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Berlin 233

!>>l und unaussprechlich liebend die Natur und da» Schauspiel einesin« harmlosen, unschuldigen Lebens umfaßte. Luch nach dem Tote sti-ll» »es BatörS, wie er über seine äußeren Verhältnisse und i l-eralß sein Vermögen freier schalten konnte, gab er das Geschafft o n

sei nicht auf, und verließ Oldenburg nicht, wiewohl er ionst die L.us-

st ficht gehegt hatte, sich unter einem milden Eüma in schöner Na-ber tur und Freiheit einst niederzulassen. Am mcist>n hielt ihn mahl

» »örtliche Achtung für seine Mutter, die an Oldenburg gezähnt

Er war, dann das Vertraue» zurück, welches ihm d>r Herzog ge-

st! schenkt hatte, der ihn auch in politische und diplomatische GK,röste>!d »og. überdies gewinnt ein so reifer und vielfach gebildeter Geist,hl« ein so bestimmter Earakler, dem Geschäftsleben immer mehr Reizeen, ab, und die Periode der französischen Tyrannei hatte itr, fastich Unmöglich gemacht, irgendwo der schönen Natur mit Freiheit zu

e», leben. Während so trauriger Zeit wollte er lieber in dem harer-

«« lande verharren und für dasselbe seine Kräfte aufopfern, um einesg«, neuen Zustandes der Dinge, auf welchen er immer hoffte, fernesan »euen Deutschlands, an dessen Bilde er mit Innigkeit hing, mit

— um so größerem Rechte frei genießen zu können. Diese Erwrr«

er« tung ist ihm schrecklich getäuscht. Für sein Vatrr'ano O d-nburg,

tt» für das allgemeine deutsche Vaterland ist er als Opfer g,-fe.l>n,

»g, A die neue, glücklichere Zeit mit einiger Sicherheit e'ps>6.cn.

«h Wir ihn die Franzosen ohne allen Schein von Recht und Schuld

>«' öunr Todesopfer bestimmten, mit welcher Klarheit, Fest gleit,

mt Macht der Sprache er das Pvffenspiel von Gerill t, welches über

>«» thu gehalten ward, in seiner ganzen Erbärmlichkeit cetc.dte,

,n< ww ex mit einem Freunde und Patrioten durch die Kize.u der

a» t^unzosischen Mörder zu Bremen siel, ist allgemein betau p und

>«» rräftig genug beschrieben worden*). Oldenburgs Fürst har die ir-

3 - drschen Reste der Heiden patriotischen Märtyrer nach seiner Ress-

ö» «uz bringen und dort beerdigen lassen. Bergers alte Mutier hat

ßi» «t» solch» Ende eiire« solche» Sohnes erlebt!th dBerlin, Residenz- und Hauptstadt der ganzen preußischen>«, Monarchie, in der Mittelmark Brandenburg, a» der Spv»est ßkn «st eine der größten und schönsten Städte in Europa. Der

,he umfang ihrxr Mauern beträgt 24 deutsche Meilen. Sie l>< sieht

st» «ngentlich aus fünf Städten, welche seit 1714 die königlüh m ? !esi-

e» senzflähte hießen, ihre eigene» vier Vorstädte haben 'u.d 1 ,:er

ch- «nem einzigen Magistrate stehen. Die schöne« und langen k kra-llt pen, die großen Plätze, die prächtigen und aniehnliche« P «löste,^ - ^"d andere Gebäude haben kaum ibres Gleichen. "Flan

!?' ,fünfzehn Thore, ZZ Kirchen (welche theils den Surhe, rrcrn,

>>« thtils den Rcformirten, theil» beiden protestantischen Prrleien

^f"^hsch^l/ch, theils dm Catholiken gehören); 6725 Himle: (nachi7ya in allen Städten und Vorstädten vor rrom-" ^"hlung), welche (ohne die königlichen und öffentlich a Ke-

Feuercatastrum mit 20,440,650 Malern v cHmert^ in,» Einwohner (eine Zahl, welche im Lohte, l «7,

» ^.Mrlitärs, gefunden wurde), 268 Dtraßeez und

^ «^.Erucken. ^orlin besitzt «ir dem izfen Oatobec 281a

^ Universität^ dre in dem kurzen tzer,(offenen Zeiträume ihvcVri-

Schalst? Zink« ichd T «g-r« Teworbvng, sogz, Bktmen.