Bildhauer dtt Griecheit 26^
Su k-S bildete die Status der Cyniska, der Tochter des spartanischen«w Königs Acchidamus, welcher aZc> Jahre vor unserer Zeitrechnungrü starb. Cyniska war das erste Weib, welches im Wagenrennen zutU Olympia den Preis erhielt. Gtipar von Ehper» war zu denmz Letten des Plinius nkch einer einzigen Statue wegen berühmt,
Nr, welche einm jungen Menschen vorstellte, der ein Feuer anblies,sch Myrmecidcs von Milet bildete einen Wagen mit vier Pferden,üül der so klein war, das ihn eine Fliege mit ihrem Flügel und ein>,«, Schiff, welches eine Biene mit den ihrigen bedecken konnte. Dieselilii beiden Werke waren von Marmor. Äallikrates von Laceda-L» man bildete einen ähnlichen Wagen. Alk amen es aus Attika,roh der berühmteste Schüler des PhidiaS, arbeitete in Erz und Mar->» nwr. Sein Sieger in fünf Wettstreiten, sein Vulkan, dessen Hin-di» kendes Bein mehr verhüllt als verborgen war, seine sogenannteVenus in den Gärten, die sich sogar unter den schönsten Statuenett! in Athen auf das allcrvortheilhaiteste auszeichnete, und sei» Amorda in der Stadt Tbespia waren seine berühmtesten Werke. An ferne
«z» Venus soll PhidiaS selbst die letzte Hand gelegt haben. Merkwür-
r»l big ist leine Hetäre zu Eorinty, weil si« die erste war, welche aus
r j> drei zusamm>»gesetzten Figuren bestand, und doch nur eine einzige
w ausmachte. A'gorakrrlus von Paros, der grliebtcste Schüler
«»> des Phidias, welcher sogar oft seine eigenen Werke für Werte
ins seines Schülers ausgegeben baden soll, wetteiferte bei Verfertigung
in« einer Venus mit dem Alkamcnes, und wurde von den Athenien-
izs fern diesem bloß aus Vorliebe für ihren Mitbürger nachgesetzt,
st» Agorakritus machte seine wirklich schöne Venus zu einer Nemesis
mt und verkaufte sie nach Nhamnus, einem Flecken rn Attika, wo
Pi man diese Göttin der Helena wegen vorzüglich verehrte. Pausa-
»«! was schreibt diese Statue dem Phidias selbst zu, und Varro hielt
rsi sie für die schönste, welche je geschaffen worden seh. Kolotes
i„is von Paros half dem Phidias an der Status des owmpischen Ju-
>pü piter. Polykletus von Argos. Außer dem Polyklet von Si-
z«! cyon waren noch zwei Bildner dieses Namens von Argos berühmt,
hch deren ersterer 432 Jahre vor unserer Zeitrechnung, der letztere
aber später lebte, und ein Schüler des Naucydes war. So be-uch rühmt diese Ramensgenosscn sind, so schwer wird es, ihre Werke,«le selbst von alten Schriftstellern unaufhörlich verwechselt werden,j,t> vo» einander gehörig zu unterscheiden. Sokratcs der Philo»
D soph soll, her gewöhnlichen Meinung nach, den Mcrcur und die
st» beklettelen Grazien in den Propyläen zu Athen gebildet haben.
Ab Plinius nennt bei Enyähnung derselben einen Sokratcs , setzt aber
pi» biiizu, man wisse nicht, ob es der Philosoph, der Mahler oder
ch, legend ein dritter gewesen sey; Pausanias hingegen gibt den Sohn
st» des Sophroniskus bestimmt als den Berfcrtiger derselben an.
^ ?,^vcstra tus wird von Plinius erwähnt, welcher von ihm sagt,
ks ^rke des Sokratcs würden nicht weniger bewundert,^ als dieHt oes Mcnestrarus. Pyrhagoras von Rhegium mEsruher alshu Jahre vor unserer Zeitrechnung gelebt baden, denn er ioll ein
^ ^ KlearchuS, wie dieser des Elichir gewesen seyn. Et
> wahrscheinlich mehrere Künstler dieses Namens, mit cinan-
'- ^ "Fwichstlt. LhrasymedcS von der Insel ParoS verftriigte
u,„V^tue des Lsculap zu Epidanrus von Elfenbein und Gold,^ als der olympische Jupiter zu Athen. Aristonous
v- a Agina bildete eine Statue des Jupiter zu Olympia. Sei»