Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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2 6 s Bildhauer der Grieche*

Lehrer und sein Zeitalter sind unbekannt. Ath en o d »ru« arlKlitor in Arkadien bildete die Statuen be« Jupiter und Axel, «"dwelche die Lacedämonicr nach Delphi schickten, al- sie unter der Lvführung deß Lysander, 40b Jahre vor unserer Zeitrechnung, bei «"Äg»S PotamoS die Athsnienser überwunden hatten. Mit ihm i»gleich lebten folgende sieben Künstler: TheokoSmu« von N» Mgaru, welcher die Statue deß Steuermannes Hermen verfertigt EnAntiphaneS von ArgvS, welcher den Castor und Pollux ardwtote; Pissn von Kalaurea; DamiaS von Klitor; Patoklel 1»von Krotona soll «uf einmal Zi Statuen von berühmten Ring»geliefert haben; Li sän der bildete deren elf, undAlyPuS««» MSicyon, welcher sechs solcher Statuen verfertigt«. KtesilU(KtcsilauS) soll mit dem ersten Polyklet von Arge« und «i!PhidiaS zugleich wegen der Amazonen, welche für den Tempel d« >ueDiana zu EphesuS bestimmt waren, den Preis erhalten habe», nnEr hatte einen großen Ruhm. NaucydeS, der Lehrer de« zwe«ten Polyklet von Arge«, 400 Jabre vor Christi Geburt. Di>nvmeneS ist nur wegen zweier Statuen bekannt. Prarit«-leß, einer der berühmtesten und fruchtbarsten Künstler der Kria > rchen, 364 Jahre vor Christi Geburt. Er arbeitete in Er; «»> 's"

Marmor, übcrfraf sich aber in dem letzter« selbst. Die von st«

erwähnten Werke sind fast unzählbar, von denen die gnidische ««> »

nuß von Marmor nicht allein unter seinen eigenen Werken, so«- >

der« überhaupt in der ganzen Welt für die erste gehalten, «»» '

wegen welcher Gnidoß sehr häufig von Fremden besucht wurde.Seine lächelnde Wuhlerin von Erz muß ein bewundernswürdige» .Werk gewesen seyn, da man nach dem Ausdrucke bet Plimul, !die Liebe des Künstlers zur Phryne, welche da« Original d.esu eStatue gewesen seyn, darin erkannt baden soll. Eephisodo-rus, der Sohn und Erbe der Kunst des Praxiteles, hatte noq veinen Bruder, dessen Namen man aber nicht kennt. Außer diese« :gibt eS noch ein Paar andere Künstler, welche Cephisodor«» „hießen, und oft mit einander verwechselt werden. Pamphilu», ^ein Schüler der Praxiteles. Euphraaor, vorzüglich als Map ,ler berühmt, lebte zu den Zeiten des Praxiteles, und erwMsich als Bildhauer durch eine Statue deS PariS ein ganz besonoe- ^reS Lob deß PliniuS, welcher von ihm sagt, daß in dieser S»< ^

tue der Richter der Göttinnen, der Liebhaber der Helena und «0 ^

Mörder des Achilles zu erkennen seyen. GcopaS von Paro»,dessen Venus in dem Tempel des Brutus sogar über die gepneM ^Venus sdeS Praxiteles gesetzt wurde, verfertigte eine Menge oe- ^rühmter Werke, die durch ganz Griechenland und Italien zerstreu derwaren, und allenthalben des größten Ruhms genossen. Er aroetote überdies die Statuen, welche am Grabmale der Mausvw ^Jabre vsr Christi Geburt gestorben) gegen Morgen stände >nie gegen Mitternacht bildete BryaxiS, die gegen Mtttaz 4 ^

inotheuS, und die gegen Abend Leochares. Alle diese Kuo. ^ler waren also Zeitgenossen des Praxiteles. PythiS wuß, " 'feines miberübmten Namen«, ein großer Künstler gowefcn ! 0 <weil cx mit den vier vorerwähnten Künstlern an dem sch,

drS MauseluS arbeitete und den vierspännigen Wagen bildete, ^ch?r auf dem höchsten Gipfel der Pyramrde stand, welche 44 »st

ien enthielt uud das End« des Mausoleums bildete. ^

Künstler vollendete» dieses Grabmal, welches ganz von Wü