Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
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Bogen Togeninstrumrnte

äld servimrs hielt; vielleicht die Neste von allen, worin erde»Arzt als Sklaven der Natur darstellt, deren Bewegungen er z»erwecken und zu leiten habe. Er kehrt darin gewissermaßen zu»Hippokratcs zurück, von dem er sich überhaupt in der Praxis »irentfernte. Im Jahre i/Zü kehrte seni Übel verstärkt zurück, undnach einigen Monaten erlag er ihm in einem Alter von siebzigJahren. Die Stadt Seydcn ließ ihm in der St. P.terskirche ei»Denkmal errichten, auf welchem man Boerhaave's LieblingSdeWkies't: sinixlex 8i§lllum veii. — Ein Berzeichniß der zahlrei-chen Werke, die xw theils selbst verfaßt, theils herausgegeben hat,zu liefern, erlaubt uns der Raum dieses Werks nicht. Die wich-tigsten derselbe» sind bereits oben genannt worden.

Bogen ist der Name des bekannten Hülfsmittels, vermit-telst dessen die Geigeninstrumente intonirt, oder gestrichen werde».Der Bogen besteht aus einem dünnen und ein wenig spitz zulau-fenden Stäbe, an dessen oberm Ende ein Köpfchen ist, in welche»die Pferdehaare befestigt sind, womit derselbe bezogen wird. Äuntern Ende des Stabes wird ein zierlich ausgearbeitetes Stück-chen Holz oder Elfenbein, der Frosch genannt, von einer Schrau-be festgehalten, so daß der Bezug, dessen unteres Ende aufdem Frosche- liegt und in denselben befestigt rst, vermittels!der Schraube wehr oder weniger angespannt werden kann. Aversteht sich übrigens von selbst, daß die Größe und übrige Ein-richtung des Bogens mit der Größe derjenigen Gattung der Gei-geninstrumente übereinstimmen müsse, welchen der Bogen MHülfsmittel der Intonation dienen so".

B-vgeninstcumente. Die verschiedenen Gattungen dersel-ben werden gemeiniglich unter dem Ge-chlechtsnahmen Geige be-griffen. Die gebräuchlichsten derselben sind: die groß.« Baß-

geige ol»er der Cont r a - V i o I o n (violono, gebr. 6onrr->d-,»so)zdie kleine Baßgeige,, oder das Violoncell; die Knie-

geige (violn ü» Aainiia); die Liebesgeige (violn ll'Umoi'ö!;die Bratsche (Altgeige, vioin üi braocio); und endlich dieeigentliche Geige (Discantgeige. violino). In Vsi"hung ihrer Bestandtheile sind alle diele Instrumente einander gleich.Sie enthalten nämlich eine in der Mitte ausgeschweifte Resonanz-decke und einen Boden von gleicher Größe und Form, die bei»vermittelst der Zange verbunden sind; nächst diesen einen Ha»mit einem Kopfe, in welchem sich die Wirbel zum Aufspannen derSaiten befinden. Auf diesem Halse ist das Griffbrett aufgeleM,über welches die Saiten hinlaufen, die oben auf dem Kopfe a»!einem Sattel ruhen. Die Saiten sind an dem untern Theile °»Instruments vermittelst eines Knotens in die Löcher eines geu-Eten Brettchens eingehängt, welches den Nahmen SaitentM",oder Sait^nfessel führt, und liegen in der Mitte der Resonanz-decke, auf einem mit zwei Füßchen versehenen, etwa ändert^»

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Zoll hohe,! Stückchen Holze, welches der Sreg genannt wird.nerhalb dos Bauchs des Instruments ist hinter demjenigendes StegeU, über welchem die schwächste Saite liegt, ein L"chen von Holz aufgerichtet, weiches man die Stimme oderStimmsiock rennt. Unter dem entgegengesetzten Fuße wird aninwendigen Theile der Resonanzdecke ein langes, "ber s-ym«und abgerundetes Stückchen Holz angeleimt, durchDecke «uf dieser Seite des Instruments dem Drucke der »sa

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