Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
369
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Broilssonuet

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, .. er uach Paris zurück, wo ihn Daubanton, obgleich dieser «in Geg-lo des Linnö war, zu seinem Substltuten am Collbge de France

„ und 1784 zu seinem Adjuncl in der Lhkerarzneischule ernennenließ. Brouffonnet übergab indeß der Akademie mehrere interes-Memoiren, und ward Mitglied derselben Im Jahre 1785' ernannte ihn der Intendant von Paris, Berthier Ke Sauvigni,

, zum Secretär der pariser Ackerbaugesellschaft, welche dadurcr eineno-Mi reuen Schwung bekam. Außer den Arbeiten für diese GesellschaPds.. gab Brouffonnet das für den Landmann so nützliche I.'anne'e

pn Lalencirier ä 1 'usa^e ckeo oultivaleurs heraus. Luch arbeiteteer an dem I'eniUs äe culüv-itear. Auf seinen Betrieb wurden,, die erste Merinoheerde aus Spanien, und ous der Levante Lngo-raziegen nach Frankreich gebracht. Reben diesen mannicbialtigen^ Geschäften fand er noch Zeit, Försters Geschichte der Entdeckungen, ^ und Reisen im Norden seiner Nation in einer Überketzuna berann-ter zu machen.' Bis hieher war sein Leben ruhig und glücklich ge^^^'kn; auch ihn sollte die Resolution darin stören. Im Jahre, ^9 ward er zum Wahlcollegium von Paris gerufen; bei Eröff,

"""2 der StLndeversammlung verlas er nach der von Necker ge-u»i Nachtuen Rede den Bericht über den Zustand Frankreichs, wel-' che» dieser Minister den Deputirten der Nation erstattete; am lgteirtt i-j- ward er, wie alle Wahlherren, beauftragt, den alten M gi-m d«- einstweilen zu ersetzen; und demselben Tage, wo er seineri. Platz auf dem Stadthause einnahm, mußte er den Intendantent » von Paris, seinen alten Freund und Beschützer, vor seinen Augen..... sswurgen sehen. Er bekam darauf mit Bauvilliers den Auftrag,ui«> >"t die Herbeischaffung der für die Hauptstadt ersodereichen Lebens-lzu sorgen, und war zwanzigmal in Gefahr, das Leben zuAM ^."^"en. Lm gesetzgebenden Körper machte er sich wenig bemerk-und nach Eröffnung des Convents zog er sich nach Mvntpel-

- , geb versaw.mett werd'e'n sollte, arretirt wurde. Brouffonnet ent-Krad« kam. rettete sich -über die Pyrenäen, und kam, von allem entblößt,

adrid an, wo dir Botaniker Ortcga und Cavamlles ihn hulf-ü» iß reich aufnahmen, die emiqrirten Royaliften aber vertreiben ließen,eb di> Banks, der seines Freundes Zustand erfuhr, schickte ihm großmü-

hao» thig eine» Creditbrief von l»off Louisd'or, mit welchem Brouf-

ahleb sonnet auf einem englischen Sckiffe nach Indien g-Aen wollte. Eir»he j» Sturm zwang das Schiff, in den Hafen von Lissabon einzulaufen,

aeli« Ungeachtet des Ansehens des Herzogs von Foens, der,hn vervor»gen hielt, trieben ihn neue Verfolgungen ous diesem Asylt ui>° durchirrte Llgarvien und Andalusien , und ging endlich unter dem

- alt, Namen des Arztes des amerikanischen Gesandten zu M^rocco nach

serta> Afrika über. Hier nahm er sein» botanischen Ttudien wieder vor;

. wiu mehrere Sammlungen sandte er von hier an Banks. Nachdem eraupb von der Emigrantenliste gestrichen worden und nach Frankreich zu»reist» rückzekehrt war, ward er zum Evnsul zu Modagvr und zum Ree«

eis«' senden des Instituts ernannt, dessen Mitglied er, den Statuten

eine» zuwider, trotz seiner Abwesenheit geblieben war. Er ging mit set-, ii>« der Familie als Consul nach den kanarischen Inseln und verwal-sec-' tete dieß Amt auf dem Cap, als der Minister Chaptal, sein Ber-

> b Wandler, ihn zum Professor der Botanik zu Montpellier ernannte,

vo'»' Diesem Lehramte stand er auf das ehrrnvollste vor. Im Jahr?

bhS's designirres Mitglied deß Jniurreclionsconvents, welcher zur Bour»ls dir geb versammelt werden ,eilte, arrelirt wurde. Brouffonnet ent-Gradt kam, rette -- -

Fleiß' zu Madrid an,

nii >!> reich aufnahmen, die cmlgririen eecoyauiren aver vcrrrewen ließeneb d>' Banks, der seines Freundes Zustand erfuhr, schickte ihm großmü

h»»» thig r;«.» Creditbrief von rvcx, Lvuisd or, mit weichem -orou,-

ahlest sonnet auf einem englischen S-i-iffe nach Indien g-ben wollte. E>r»he j» Sturm zwang das Schiff u-n """aeliiii Ungeachtet des Ansehens

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