Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Bruch

iMZ ward er Mitglied des gesetzgebenden Körpers, und ichs»im Juli 1807 starb er in Folge eines Falles, der die psycholoMmerkwürdige Wirkung bei ihm hervorgebracht, daß er alle Namnund Substanrioa vergessen hatte; die Adjectiva hingegen boten ßä«bin leicht und in Menge dar, und mit Hülfe ihrer bezeichnete«die Gegenstände. Er hat Handschriften von großem Werthe hintenlassen.

Bruch (medicin.), i. Ileminf eine Krankheit bei Mensche»und Thieren, da aus irgend einer Höhlung ein Theil der deckenthaltenen Eingewe de heraustritt. Die gewöhnlichsten Brütekommen am Unterleibs vor, da ein Theil der Gedärme und teiNetzes durch eine Erschütterung oder Anstrengung des Kör;«/aus seiner Lage gebracht wir- und sich abwärts senkt, die iim«Bauchbaur is>«-> >«--»-><?»«») vor sich her- und nach außen durchdrängt,und mir den äußern allgemeinen Bedeckungen eine Geschwulst bil-det, die aneargs klein ist, in der Folge aber immer größer Wirt,je mehr van den Gedärmen sich durchdrängen. Man benennt tiiBrüche des Unterleibes ver-chieden, theils nach dem Orte, als kä-sten« ruch, in den Dünnen, welcher durch den sogenannten Lauchring heraustritt; Schenke-bruch, der an der innern Seite des Sch«-kels hervortritt: Nabelbruch, wo die Theile durch die nicht gt-schioffene Nabetössnung sich vervordrängen; theils nach dem, wllsie enthalten, entweder Darmbruch, Retzdruch, Windbruch. D«Leistenbruch kommt am öftersten vor. Man wird anfangs ti»ieine kleine Geschwulst, von der Größe einer Haselnuß, meisteiünach irgend einer Anstrengung oder Erschütterung in den Weiche«,gewahr, die zuweilen von selbst, oder doch jedesmal im Liegend«gelindert« Drucke wieder verschwindet, aber immer wiederkommt nstimmer größer wird. Die vorbereitenden Ursachen sind Erschlaffn«;und Schwäche der äußern Haut und der Bauchmuskeln, daher an»Brüche jetzt viel häufiger sind, als ehedem. Heftiger Husten, Mlen, Sprünge u. s. in. selbst Blähungen und heftiges Schreibbei Kindern können Veranlassung dazu geben. Der angeboriUBruch kommt -.uch öfters bei Kindern, besonders bei Knäkchen reddie ihn schon gleich bei der Geburt an sich haben. Der WeM-bruch gehört nur der Benennung tvegcn hierher, indem es tw!eins Anhäufung wässeriger Feuchtigkeiten in der Scheidenbank eu>->L.stikelr oder des SaameNstranges ist, und auch bei Kindeln o>lvorkommt Jeder Bruch ist ein beschwerlicher Zufall, undwenn er vernachlässigt wird und sich entzündet, wozu Einiiew»!««.desselben, wenn er nicht w-eder zurückgebt und bartnäckige .acech-pfunz des Stuhlgange verursacht, oft Veranlassung gl>t, S-ss/,den Tod verursachen. Das beste Mittel, sich vor Gefahr Z» sch"k' -«st, den Bruch sobald als möglich wieder zurückzubringen und eBrackband zu tragen, welches den Bruch verhindert, si-dherauszudrängen. Man hat auch den Hirnbruch bei Kindern, wo rGehirn sich vordrängt; den Magenbruch in der MagengegenS^ - -Kncchcnbcuch, Verletzung des Zusammenhangs der Krochen. - 'trifft es die Röhrenknochen, daher Armbrusteam häufigsten vorkommen. Zur Heilung dieser Bruche g.daß die Theile zuvörderst wieder in die richtige Lage a ,

werden, was bei den langenGliedes geschiehr, und dannlange darin erhalten wcrrcn,

Knochen durch Lusd,r>,uugdurch Binden uno S-bnbis der au» den Beuchenden ad-

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