Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Bund Bürgerschulen

denkwürdige Schlacht »on Großbeeren (szsten Auaust). Zum britttnmale befreite er es durch den großen Sieg bei D-nncw-tz M-rschalt Ncy bedrohte die Hauptstadt aufs neue. Der Kronprinz be-obachtete seine ungewissen Bewegungen. Büiow errieth Rey'iPlan, Lauenziens Corps zu vernichten, und dann Berlin durcheinen Flankenmarsch beizukommen. Durch einen maskirtcn Paral-letmarsch hielt er jener-Operativ» die Wage, und als Tauenzini-bemüht war, Ney'S Angriff zurückzuwerfen, fiel, er diesem b»Dennewitz in-die Flanke und schlug ihn, trotz der Übermacht, nacheinem neunstündigen hartnäckige» Kampfe mit einem Verlust na»üc> Kanonen, über Zvc> Pulverwagcn, vielen Fahnen und 18,0«Gefangenen, welche in die Hände des Siegers fielen. Der Äbchnahm ihn dafür in die geringe Zahl seiner Großritter des eisern««Kreuzes auf, und bekleidete ihn, nach Beendigung des Feldzugi,für sich und seine Nachkommen, mit dem edrenvollen Titel: GrusBülow von Dennewitz. Wir pemerken hier mach, daß GeneralBülow nach einander Gencrallieutenant und General von der Jn-fanterie ward, den preußischen großen rothen, den schwärzen A-lerorden, den Verdienstorden mit Eichenlaub, mehrere höchste Or-den von Rußland, Schweden, Österreich u. «.erhielt. An derErstürmung Leipzigs, am ryten Oct., hatte Büivivt einen ausge-zeichneten Antheil. Er focht sodann mit demselben Ruhme >»Westpbalen, Holland, Belgien, am Rhein, bei Lao», nahmSoissons undLafere, und beschloß den Feldzug mit dem Einrücke»in Par,'s. Nach dem Frieden ward er commandirender Generalvon -Ostpreußen und Litthauen. Bei Eröffnung des Feldzug«!von 1815 erhielt er den Oberbefehl des gcken Lrmeecorps, mit wel-chem er zum Siege bei Belle-Alliance so wesentlich beitrug, dasder König, um ihn auszuzeichnen, ihn zum Chef des izten A-nienregiments ernannte, welches fortan den Namen RegimentBülow von Dennewitz führen sollte. Am Uten Januar kehrt«der Held zum Generalcommando nach Königsberg in Preußen zu-rück und starb daselbst sechs Wochen darauf, am äzstcn Febr. i 8 w>Bülow, der als Feldherr glänzte, war eben so achrungewerth alsWürger und als Mensch. Er hatte die Kriegskunst nicht mechanischbetrieben, er hatte sie von früher Jugend an gründlich stubitt,und sehte dieses Studium während seiner militärischen Laufbahnunablässig fort. Er war ein denkender Feldherr. Aber er hm-digtrzugleich den Musen. Sein gebildeter Geist war auch im Gebieteder schönen Künste kein Fremdling. Die Tonkunst zog ihn vor-züglich an, und er war glücklich in ihrer Ausübung. Er hat «eh»rere Motetten , eine Messe und den Zisten und den lausten Pjalniromponirt. .

Bnnb (deutscher) s. Deutschland, Reich (deutsches, u»deutscher Bund). ,

Bürgerschulen sind Schulen für Kinder aus dem Bürgestünde, die darin eine ihrer wahrscheinlichen künftigen Win -mung zum bürgerlichen Leben angemessene und zum Theil, dar «vorbereitende Bildung erhalten sollen. Die Sorge für eine a g -meine. Nach den herrschende» Begriffen unserer Zeit jedem -h 'schon nothwendige Bildung der Kinder ist zwar auch in > .Schulen das Hauptaugenmerk des Unterrichts unb der Disciplin,!alLlkbt man es hier nicht wie in den Landschulen bei den ^ „

»iesec Bildung (s. d, Art. Elementarschulen) bewenden »