Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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bridge zn verbinden. Im Jahre 1664 ging er nach Holland, ver-kehrte mit den ausgezeichneten Männern aller Consessionen, mitgewann in ihrem Umgang jenen Geist allgemeiner Toleranz, dr»er seitdem in keinem ganzen Verfahren zeigte. Nach seiner Rück-kehr ward er Mitglied der königlichen Gesellschaft zu London >uidPfarrer zu Salron in Schottland. Seine Freimüthigkeit zog ihnAnfeindungen von Seiten der schottischen Bischöfe zu. Ihnen zuentgehen, hielt er sich von aller Gesellschaft entfernt, und trat Mmit seinen Gesprächen- zwischen einem Conformistt»und N 0 nco 1, form isten auf, welche vielfachen Widersprichfanden. In demselben Jahre ward er als theologischer Lehrer mchEiasgow berufen, aber sein Eifer für das Episkopat machte st»den Presbyteriancrn, und feine Toleranz gegen diese den Epift»-palcn ycrhaßt. Seine Vertheidigung des Ansetzn? derConstitution und der Gesetze der Kirche und derKrone v o.n Schottland, worin er gegen Buchanan die bi-schöfliche Verfassung dieser Kirche und die Souveränität der scheutischen Monarchen vertheidigte, machte ihn Carl II. bekamst, de«er schon früher durch eine Schrift, in welcher er die Rechrmaßiz-keit der Ehescheidung wegen Unfruchtbarkeit zu beweisen suchte, in-teressant geworden war. Allein durch eine plötzliche Verändern«-seiner Grundsätze zerstörte er selbst die Aussichten, welche d»Wohlwollen des Königs ihm eröffnet hatte. Da er sich dnScholt-land nicht persönlich sicher glaubte, legte er sein Lehramt zu Gia«gow nieder und ging nach London, wo er sich durch seine Predig-ten und durch eine öffentliche Conferenz mit dem Doktor Sttinng-silet gegen Collemann und andere katholische Geistlich« einen gro-ßen Ruf erwarb. Als r6sZ Jacob II., in dessen Ungnade Burmstand, weil er ihn hatte vom Throne ausschließen wollen, zur «gierung gekommen war, bereifte er Frankreich, Italien,land, die Schweiz; -allenthalben zeigte er seine Abneigung geg »den katholischen Cultus, so daß Jnvorenz XI., stm ss- »ausgenommen hatte, ihm den länger» Aufenthalt in Rom naverstattete. In Holland zog ihn der Prinz von Dramen in 1Plan, sich der englischen Krone zu bemächtigen , "nd Burnergünst-gte und unterstützte die Absichten dieses Fürsten thetis°u»eine Menge ron Flugschriften, theils dadurch, dqß «r w" milcn mißvergnügten Engländern in Verbindung brachte, wosuihm den Prozeß als Hochverräther machte. Allen Verfolgungentgehen, ließ Burnet sich in Holland naturalisiren, und tr löffentlich für den Prinzen von Oralsten nuf, verfaßte ba» ,feit desselben, und schiffte sich mit ihm ein.^ Früher ^zweimal die ihm angetragene bischöfliche Wurde ausgeschlag >Jahre 1Ü8Y nahm er von Wilhelm III. das BtSthum v n ^bury an. Im Hause der Lords, in welcher er ^ , s ver den Geist der Toleranz, so wie M stillen Amlsv.ihälim!!^Güte und Wohlwollen. Mehr als irgend nn Anderer trug"zu bei-, daß dem Hause Hannover die Thronfolge " j

de. Aber eine große Kränkung wiederfuhr ihm be« g ^eines Hirtenbriefes, in welchem er die Ansprüche Wt h ^auk das Siech: der Eroberung zu gründen schien, un -Parlament durch des Henkers Hand verbrennen, u m. ^

1715. — Burnet war ein zärtlicher Gatte, MM,

gutzdauernder Frcunh; aber sein öffentlrchoß Leben s A