Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
418
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Dyzanz

stantinopelS. 15. Tosimu, schrieb eine römische Geschichti i:6 Büchern von Mgustus bis zum Hvnorius. Dieses Werk ist ksonders für die spätern Epochen wichtig. Herausgegeben von U,temeyer. Leipzig. 1734. 16. SeorZ ? ssr ane es starb iuh

Constantinopels Eroberung in einem Kloster von Corsu. Auhat von' ihm eine Chronik der byzantinischen Geschichte in 4 Kchern vom Jahre'i4oi bis 1477. Herausgegeben von Alter. MiezI7y6. Da das Leben dieser Schriftsteller in die ganz gesmikewSeiten der griechischen Literatur fällt, so kann man leicht denkn,daß sie weniger den Geschmack, als die Wißbegierde befriedignDenn kviewohl sich eine gewisse Liebe zur Gelehrsamkeit „och sti:im friedlichen und kunstlicbenden Constantinopel erhielt, so »»doch die Blüthe längst dahin, und todte Künstelei undmungssucht waren an die Stelle der lebendigen Darstellung getinten. Auch die besten unter ihnen, wie Prokopius und JosnmuS, bedienen sich barbarischer Wörter und Redensarten, nilman kann zu ihrem vollständigen Verständniß der neugriechWGlossarien nicht gänzlich entbehren. Doch bleiben sie stets »großer historischen Wichtigkeit. bli.

Byzanz, Byzantium, also benannt von seinem erste» knLauer Byzas, und am thracischen Bosporus auf einem dreieckig«Vorgebirge gelegen, das heutige Constantinopel und schon im lbterthum eine blühende Stadt. Sie war eine griechische Colonie,von den Megarensec» gegründet und in der Folge von Milch«und andern griechischen Völkern erweitert und verschönert. Neb»ihr befand sich eine kleine Bricht des Propontis, mit Namensras, welche drei Häfen bildete. Die schöne und vortheilhafteMvon Byzanz begünstigte den Handel ungemcin, und setzte st i»den Stand, den Handel Anderer nach dem schwarzen Meere«»'zufchränken und mit Zöllen und Abgaben zu belegen. Wen»dies den Reichthum der Stadt sehr vermehrt, so mußte sie mauch vielfach von den Anfallen der Thracier, Bithynier,und selbst der Griechen leiden, die sie wegen ihrer glückliche» Vbeneideten. Besonders hart ward sie im peloponnesischen Krüglmitgenommen. Nach demselben aber gewann ssie wieder, und»»'ter den Kaisern begann ihr höchster Flor. Seit Constantin lva»sie die zweite Hauptstadt des römischen Reichs und die Residenz uiRegenten, welche sich bemühten, ihr den Glanz dxs allen Romzu geben. Sie wurde, wie Rom, in vierzehn Regionen getheilterhielt ein Amphitheater, ein Forum romanum, einen Cirkus Mrimus und eine Menge prächtige Gebäude und Statuen, die m»«zum Theil aus Rom dahin brachte. Nach der Eroberung °Mdie Türken erlitt sse mancherlei Veränderungen. Da, wo einst oaSchloß und nachher die erste Region sich befand, ist jetzt das v'rail; die Gegenden der ehemaligen zwölften Region und des 4 »pels der Venus nehmen jetzt die sieben Thürme ein; die chemandreizehnte Region, oder die Gegend jenseit des Meerbusens umGegend des Vorgebirges Meloporr macht jetzt di» Vorstadt wolsind Lophana aus.

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