Calchas
Calydvn
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Calchas, des Thestor Sohn, ein Priester und Seher derGriechen zur Zeit des trojanischen Krieges. Als die im Hafenvon Lull« versammelte Flotte gen Troja absegeln wollte, undMan zuvor noch den Beistand der Götter durch Opfer erflehte,da schoß ein von Zeus erschaffener Drache unter dem Altar her-vor, wand sich an dem Ahorn hinan, worunter geopfert ward,verschlang ein auf dem Baume befindliches Spcrlingsnest mit achtJungen und der Mutter, und ward darauf in Stein verwandelt.Calchas deutete dies Wunderlichen aus die Dauer des Krieges,daß die Griechen neun Jahre hindurch Troja belagern, und erst'im zehnten es erobern würden. Er begleitete das griechische Heervor Troja, enthüllte hier die Ursache der von Apollo wegen derBeschimpfung seines Priesters gesandten Pest, ohne dabei desmächtige» Agamemnon zu schonen, und soderte ihn auf, die ge-raubte Ctzryseis, des Priesters Tochter, ihrem Vater zurückzuge-ben, damit die Gebete desselben den zürnenden Gott versöhnenmöchten. Auf seinen Rath ward das hölzerne Pferd erbaut; auch«eiffagte er dem AneaS sein bevorstehendes Reich in Italien.Nach seinem Tode hatte er ein Orakel in Daumen auf dem Hü-gel Drium. Der Rathfragende opferte einen schwarzen Widder,und schlief auf der Haut desselben.
Caledoni^r, der alte Name einer großen Ration odervielmehr eines Völkerbundes in dem heutigen Schottland (Lri-srunia lmrd-iia). Tacitus hält sie für Deutsche; Andere mitmehreren» Rechte für Celten. Sie gelten für die Vorfahren derheutigen Bergschotten.
Calmar, die Hauptstadt in Smaland in Schweden, an derOstsee, Öland gegenüber gelegen. Als sie 1647 abgebrannt war,wurde sie nicht wieder auf der alten Stelle erbaut, sondern aufdie Insel Quarnholm verlegt. Sie hat einen kleinen aber gutenHafen, und treibt beträchtlichen Seehendel mit Brettern, Alaunund Theer. Auch hat sie Wollenzeug- Mrnufacturcn. Sie ist derSitz eines Bischofs und des Landhauptmanns. Im I. rMo vcr->°r ste durch eine Feuersbrunst igo Häuser, das Gymnasium nebstder Bibliothek, und einen Theil der öffentlichen Magazine. Hierwurde im I. 1ZY7 die berühmte, nach diesem Orte benannte» ^ iwischen den drei nordische» Reichen geschloffen. (S. Schwe-den.) Das Schloß Calmar liegt außer der Stadt im Sunde,und ,st wohl befestigt.
Calpurnius (Titus Julius), ein Zeitgenosse Nemesians,gebürtig von Sicilien, lebte im dritten Jahrhundert. Er warttyr arm. Wir besitzen von ihm sieben Idyllen, die nicht ohne«lerbicnst sind, und den virgilischen sich nähern, obwohl sie ihnengn Cleganz und Reinheit nachstehen. Sie sind dem Nemesian zu-geelgnet. Die best- Ausgabe ist von Weck, Leipzig 1803...
' früher Äolis genannt, eine Stadt ÄtolienS,durch den König Lneus, den calydonischen Eber, dieden Hercules. Als Oneus, so erzählt hie My-allen Göttern ein feierliches Opfer gebracht,Dianen vergessen hatte, sandte diese aus Rache einendi-s-a n.' ^ber, der die Fluren und Gärten verwüstete. Umk>n-„a ä» jagen und zu erlegen, berief Meleager, des
^ > 7 k^''' ?",^pf"sten Helden Griechenlands. Der Wald,chem er hauftte, ward mit Netzen umstellt, und Hunde hin-