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reile vom Eap sich verzögerte, benutzte La Eaille die Zwischen^rn der Dudzone einen Grad zu messen. Auch nahm er noch auf Gri
Befehl der Regierung eine genaue Karte von Jöle he France und von
der ^niel Bourbon auf, welches kurz vorhcr von dem berühnitta Mai
Seefahrer d'Abr'es ebenfalls geschehen war. Nach seiner Rückkch da
beschäftigte er sich aufs neue anhaltend, die verschiedenen Metho- vorden zu vergleichen, die man für das Problem der Längen vorzl- «erschlagen hatte. Er wählte dafür die Abstände des Mondes m 2mder Sonne oder den Gestirnen, zeigte die Bortheile dieser M- Cal
thode, und schlug eine späterhin allgemein angenommene Art W dak
nautischem Almanache vor. Für die wenig unterrichteten S«fch im
rer gab er sinnreiche graphische Hülfsmittel an, wodurch sie M voi
erne leichte Weise mit einer Methode vertraut gemacht wurdk», Be
die sie durch die Länge der Berechnungen abschrecken mußte. N mä
ununterbrochener Thätigkeit theilte La Eaille seine Zeit zwische« rau
seinem Observatorium, seinen. Rechnungen, seinen Pflichten all den
Akademiker und Professor, und der Herausgabe seiner verschudn möl
tien Werke. ES erschienen jetzt seine Sonnentafeln, seine komi»' v«i
rnens cle l'Asrronomie, die Fortsetzung seiner Ephemeriden; all- Na
sierdem beschäftigte er sich ganz besonders mit dem Monde und des zel
Sternen des Thierkrcises. Da er einsah, daß für den ungehcluni und
Plan, den er entworfen hatte, die Methode der correspondmndiiiHöhen viel zu langsam sey, brachte er auf seiner Sternwarte ca viel
Mittagsglas an, das ihm die geraden Aufsteigungen der Sterin dru
mit mehr Leichtigkeit geben sollte; aber um zugleich diejenige G«- w«>
nauigkeit zu erlangen, die er beabsichtigte, machte er es sich MGesetz, in sein neues Verzeichniß keinen Stern aufzunehmen, deser nicht drii oder vier Tage beobachtet hatte, wobei er ibn jeder- Ostmal mit mchrern von denjenigen Sternen verglich, deren Stand- muPunkt er so mühsam bestimmt hatte. Dadurch erreichte er eiiu diegrößere Genauigkeit, als seine berühmten Nebenbuhler, Brodlet P«und Mayer, die, obwohl mit bessern Instrumenten versehe», M Abei den Sternen von geringerer Größe gewöhnlich mit einer ein-zigen Beobachtung begnügten. Zu bedauern ist, daß die-er schd-«en Arbeit von dem Herausgeber, einem Schüler und Freunde r» 7 «Caille's, nicht diejenige Sorgfalt gewidmet worden, welche mangewünscht hätte. Unrcr so vielen Geschäften fand La Eaille aW v
noch Zeit für fremde Arbeiten. Bon Bouguer, der ihm sterbendsem Handschriften empfohlen hatte, ließ er den Daire ac "ßiaäat'on äe la luiuiöns erscheinen, und arbeitete den De-Ila aenavigntio» ginz um. Ferner gab er die Beobachtungen des band- «gra n von C-'ssel, und Wa tkerus, die Reise Ebazelle's »»4 lÄgypten, und Feuille-s nach den kanarischen Inseln heraus. 8 »he riger Anf-ll von Gicht hatte leine Arbeiten unterbrochen; »setzte sie, kaum genesen, um so eifriger fort, zerstörte aber » 'durch seine schwache Gesundheit, und starb im März 1762. Ekln ^
Manu cripte katke er seinem Freunde Maraldi übergeben, weilt ^
den Oiel -niskiill mit einer Vorrede auf den Verfasser von w ^
tier herausgab. Nie war ein Gelehrter ein größerer Freund z,
Arbeit und Wahrheit als La Eaille. Die Menge, so wie - - ^
Richtigkeit seiner Beobachtungen ist bewundernswürdig, um ^
mebr, wenn man bedenkt, daß seine ganz« astronomisch« ballst - ^
sich auf 27 Jahre beschränkt. in